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VERSICHERUNG: Freie Kassenwahl für Renter

Ab April haben freiwillig versicherte Rentner die freie Wahl: Sie können bei der freiwilligen Versicherung bleiben oder aber in die Pflichtversicherung wechseln.

Sie müssen dann zwar den allgemeinen und nicht mehr den ermäßigten Beitragssatz zahlen. Dafür bleiben Miet- und Zinseinkünfte beitragsfrei, erläutert die Stiftung Warentest. »Eigentümer vermieteter Immobilien können dabei viel Geld sparen«, so die Verbraucherschützer.

In manchen Fällen übernimmt außerdem der Rentenversicherungsträger mehr vom Krankenkassenbeitrag als bisher. Betroffene Rentner sollen nach In-Kraft-Treten des Gesetzes ein halbes Jahr Zeit haben, um sich zwischen Pflichtversicherung oder freiwilligem Schutz zu entscheiden. Die Entscheidung ist allerdings nicht einfach: »Es verändern sich nicht nur der Beitragssatz und die Bemessungsgrundlage, sondern auch der Anteil, den der Rentenversicherungsträger beisteuert. Welche Lösung günstiger ist, hängt vom Einzelfall ab.«

Wichtig ist außerdem, wie sich die Einkünfte eines Rentners in Zukunft entwickeln werden. Zusätzliche Informationen und Beispielrechnungen gibt es im neuen »Finanztest«-Heft, dass am Mittwoch, 20. März, erscheint.

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