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Russische Stücke stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt der Ruhrfestspiele Recklinghausen. Festspielleiter Frank Hoffmann inszenierte zum Auftakt am Donnerstagabend Gogols «Revisor» mit vielen Anspielungen auf die Gegenwart und «die da oben».
Die Zuschauer des Dschungelcamps haben sich festgelegt: Sarah Knappik muss bestraft werden. Das neurotische Model ist nun schon zum fünften Mal für eine fiese Dschungelprüfung nominiert worden. Geht das jetzt immer so weiter?
„Ein Trainer ist nicht ein Idiot“, hat der gute Giovanni Trappatoni einst in seiner legendären Volksbelustigung gesagt und die Meinungen über den Wahrheitsgehalt seiner Aussage dürften je nach Lieblingsverein weit auseinander gehen. Was Trainer aber bestimmt nicht mehr sind, ist das, was sie früher einmal waren. Schon wieder beflügelt der Fußball wehmütige Erinnerungen, fast fühlt man sich ein bisschen albern dabei, aber was soll man machen, wenn einem nichts anderes übrig bleibt. Früher waren Trainer Entertainer, Zampanos. Sie schwadronierten wie Dragoslav Stepanovic, schwiegen wie Ernst Happel oder palaverten wie Hennes Weisweiler. Vor dieser Saison sorgten die Übungsleiter der Bundesliga für dicke Schlagzeilen, ohne dass sich dahinter schon eine Story verbarg. Was für eine Liga mit so vielen Newcomern (Rutten, Jol, Klinsmann, Labbadia) und Rückkehrern (Daum, Rangnick, Klopp). Man erwartete viel von den Männern an der Seitenlinie und fühlt sich mittlerweile wie Estragon und Wladimir im berühmten Theaterstück von Samuel Beckett. Die Niederländer Fred Rutten und Martin Jol wirken so zahm wie die Bewohner eines Streichelzoos. Das Punktekonto ihrer Teams hat sich zwar gut gefüllt, aber innovativer Fußball ist nicht der Grund dafür. Jürgen Klinsmann wirkt einfach fehl am Platz und Bruno Labbadia sorgt mit seiner Mannschaft zwar für viel Begeisterung auf dem Platz, er selbst wirkt aber manchmal so nüchtern wie die Leverkusener Fußgängerzone mitten in der Nacht. Und die Rückkehrer? Bei Ralf Rangnick hat man bei fast jedem Interview den Eindruck, er könnte gleich beleidigt sein, Jürgen Klopp sammelt seine Sympathiepunkte vor allem, weil er nicht mehr als Fernsehexperte für das ZDF auftritt. Von Christoph Daum gibt es zwar noch den ein oder anderen Spruch, aber in die Geschichte geht wohl keines seiner letzten Zitate ein. Natürlich muss man Trainer nur nach ihrer Leistung bewerten, es keimte halt nur die Hoffnung nach ein wenig mehr Spektakel auf, als diese Spielzeit begonnen hat. www.footage-magazin.de
Isolde Ohlbaum hat so ziemlich jeden berühmten Schriftsteller fotografiert: Ob Peter Handke, Hans Magnus Enzensberger oder Friedrich Dürrenmatt - alle wollten sich von ihr ablichten lassen. Nur einer will partout nicht. Und ein anderer hatte Angst. Ein Gespräch über Schriftsteller, Klofrauen und die Frage, ob man die Seele fotografieren kann.
Michail Baryschnikow war einst ein gefeierter Tänzer, dann wurde er Schauspieler, zuletzt gab er in "Sex and the City" den russischen Liebhaber von Sarah Jessica Parker. Nun stellt eine Galerie in Manhattan seine Bilder aus: Baryschnikow hat Ballett-Tänzer fotografiert - bemerkenswert schön.
Sie sind seit Jahrzehnten befreundet. Er hat am 18. August runden Geburtstag; anstatt zu feiern, macht er eine Schiffsreise. Sie gratuliert schriftlich: eine Hommage an Harald Schmidt von Elke Heidenreich.
Der Nobelpreis für Literatur wird seit 1901 fast jährlich vergeben. Lediglich während der beiden Weltkriege fand keine Verleihung statt. Vier Mal - 1904, 1917, 1966 und 1974 - mussten sich sogar zwei Schriftsteller die Auszeichnung teilen.
Am Wochenende beginnen in Turin die Olympischen Winterspiele. Unterkünfte und Begeisterung gibt es zu wenig, Chancen für logistisches Chaos zu viel. Italien halt. Der stern ist schon mal durch die Austragungsorte spaziert.
Angela Merkel ist die Kanzlerkandidatin der Union - felsenfest. Aber wer wird Bundespräsident? Alle harren der Entscheidung eines einzigen Mannes. Aus stern Nr. 50/2003
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Samuel Barclay Beckett war ein irischer Schriftsteller, der als britischer Staatsbürger geboren wurde und ab 1937 ständig in Frankreich lebte. Seine ersten Texte verfasste er in englischer Sprache, in seiner mittleren und fruchtbarsten Phase schrieb er überwiegend Französisch, später wechselte er, oft von Text zu Text, die Sprache und übersetzte seine Werke häufig selbst in die jeweils andere. Er gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller des zwanzigsten Jahrhunderts und wurde 1969 mit d...