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12. November 2001, 14:50 Uhr

O Brother, Where Art Thou

Eine spaßige Odyssee durch die Südstaaten: George Clooney irrt mit zwei Mithäflingen durch den Süden der USA. Dabei streifen sie Mythen aus der Antike und der amerikanischen Musikgeschichte.

Die Brüder Joel Coen und Ethan Coen schreiben verrückte Drehbücher und verfilmen sie dann. Nach »The Big Lebowski« inszenieren sie George Clooney in einer verschrobenen Mississippi-Odyssee, die Anleihen am griechischen Klassiker nimmt. Wir befinden uns mitten in der Depressionszeit. Irgendwo im Mississippi klopfen die Sträflinge Everett Ulysses McGill (George Clooney), Delmar (Tim Blake Nelson) und Pete (John Turturro) Steine.

Aneinandergekettet wagen sie die Flucht: Der redegewandte McGill hat ihnen weisgemacht, dass am Ende ihrer gefährlichen Odyssee ein Schatz wartet. Was Demar und Pete nicht wissen: Das ist alles nur erstunken und erlogen. McGill muss so schnell wie möglich zurück nach Hause, um seine Frau davon abzuhalten, einen anderen Mann zu heiraten. Es folgt eine sehenswerte und ziemlich schräge Odyssee kreuz und quer durch die Südstaaten.

»O Brother, Where Art Thou« ist bei allem Klamauk auf eine hintergründige Art komisch. Schönling Clooney traut sich hier als Schauspieler, manchmal lächerlich, manchmal etwas dumm und manchmal ziemlich linkisch zu wirken. Das macht er so gut, dass ihm die Rolle wohl noch lange nachhängen wird. Ein wunderschöner, leicht verrückter Film voller brillanter Einfälle, vielleicht Clooneys bester Film überhaupt.

 
 
 
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