Fantasyfans steht ein episches Wochenende bevor: Die zweite Staffel von "Game of Thrones" wird komplett im Free-TV gezeigt. Der Kampf um den Eisernen Thron bringt Westeros neues Chaos und Verderben. Von Ralf Sander
Größe zählt doch: Die zweite Staffel des Fantasyepos "Game of Thrones" läuft erstmals im deutschen Free-TV. An diesem Wochenende zeigt RTL 2 alle zehn Folgen. Am Freitag gibt es von 20.15 Uhr an vier Episoden zu sehen, am Samstag und Sonnabend zur selben Zeit jeweils drei.
Die zweite Staffel ist noch düsterer als die erste, die Handlung noch komplexer. Es wird noch mehr geliebt, gehasst und gemeuchelt, um den Eisernen Thron zu erringen, der über allen Königreichen von Westeros steht. Neue Figuren kommen hinzu, darunter die geheimnisvolle Zauberin Melisandre (Carice van Houten) und die riesige Ritterin Brienne von Tarth (Gwendoline Christie). Andere sterben.
Der US-Bezahlsender HBO lässt sich "Game of Thrones", das auf der Roman-Reihe "Das Lied von Eis und Feuer" von George R.R. Martin basiert, einiges kosten: Staffel eins soll zwischen 50 und 60 Millionen Dollar gekostet haben. Staffel zwei war angeblich noch einmal 15 Prozent teurer, weil eine große Schlacht inszeniert werden musste. Das Ergebnis ist gewaltig: Schauplätze, Kostüme, Kulissen und Spezialeffekte sind auf Kinoniveau. Die Besetzung ist bis in die kleinsten Nebenrollen perfekt, die Atmosphäre düster, schmutzig und gewalttätig. Die Verwicklungen, Verschwörungen und die Wendungen der Geschichte erfordern volle Aufmerksamkeit (und eine Liste der Figuren und Schauplätze).
Was die Hauptfiguren erwartet
Die Fotostrecke gibt einen Ausblick, was die Hauptfiguren in Staffel zwei erwartet - natürlich ohne zu viel zu verraten. Fangen wir an mit Tyrion Lannister (Peter Dinklage): Der kleinwüchsige Bruder der Königinmutter ist ein Überlebenskünstler, der sich immer irgendwie durchwurstelt - und nun zu seiner eigenen Überraschung zur "Hand des Königs" ernannt wird und dem verhassten König Joffrey Baratheon zur Seite stehen muss. Tyrion wird sich Entscheidungen stellen müssen, vor denen er sonst immer weglaufen konnte.