Deutschland

Artikel zu: Deutschland

Bundeskanzler Friedrich Merz

Merz betont vor China-Besuch Chancen der Zusammenarbeit und fordert fairen Wettbewerb

Vor seinem Antrittsbesuch in Peking hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) die Chancen der wirtschaftlichen Kooperation zwischen Deutschland und China hervorgehoben. Es sei zwar weiterhin eine Politik des "De-Risking" nötig, um Abhängigkeiten etwa bei Rohstoffen und Lieferketten gegenüber China zu verringern, sagte Merz am Dienstagabend in Berlin vor seinem Abflug. "Es wäre aber ein Fehler, eine Entkoppelung von China damit zu verbinden." Merz rief Peking zudem auf, seinen Einfluss auf Russland geltend zu machen, um zu einem Ende des Ukraine-Kriegs beizutragen. 
Costa, Selenskyj und von der Leyen in Kiew

Vier Jahre Krieg in der Ukraine: Verbündete sichern Kiew anhaltende Unterstützung zu

Am vierten Jahrestag des Beginns des Ukraine-Krieges haben die Verbündeten der Ukraine dem Land ihre anhaltenden Unterstützung zugesichert. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bekräftigte am Dienstag in Kiew, die EU werde der Ukraine - trotz des Widerstands Ungarns - ein Darlehen über 90 Milliarden Euro bereitstellen. Die sogenannte Koalition der Willigen forderte Russland auf, einer "bedingungslosen" Waffenruhe zuzustimmen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte seinerseits, Russland habe die Ukraine nach vier Jahren Krieg "nicht brechen können".   
Welche Blitzer-Typen in Deutschland im Einsatz sind – und wie viel km/h Toleranz abgezogen werden

Straßenverkehr Geschwindigkeitskontrollen: Welche Blitzer-Typen gibt es in Deutschland?

Sehen Sie im Video: Welche Blitzer-Typen gibt es in Deutschland? Wie viel km/h Toleranz werden abgezogen?
 
 
Zu hohe Geschwindigkeiten im Straßenverkehr waren laut Statista im Jahr 2021 für rund 36.700 Unfälle mit Personenschaden verantwortlich. Geschwindigkeitskontrollen sollen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen. Dafür nutzt die Polizei unterschiedliche Techniken. Es gibt fest installierte und mobile Systeme. Die wohl bekanntesten Blitzer sind festinstallierte Radar- und Lasergeräte. Heute wird überwiegend auf Lasermesstechnik gesetzt. Fährt ein Verkehrsteilnehmer zu schnell, dann wird ein Foto geschossen, meist – aber nicht immer – von einem Blitz begleitet. Daher auch der Begriff Blitzer. Sehr handlich und deshalb mobil sind Laserpistolen, die Lichtimpulse aussenden und anhand des zurückgeworfenen Lichts das Tempo ermitteln. Es gibt aber auch Kontakte in der Straße, sogenannte Induktionsschleifen oder Piezo-Sensoren, die durch Überfahren ausgelöst werden. Mit mehreren Lichtschranken, die hintereinander aufgebaut sind, lässt sich ebenfalls die Geschwindigkeit von Fahrzeugen feststellen. Aber es gibt auch Videonachfahrsysteme, bei denen ein Einsatzfahrzeug der Polizei einem potentiellen Raser folgt und so dessen Geschwindigkeit feststellt. Allen diesen Messtechniken gemein ist eine gewisse Ungenauigkeit. Deshalb hat der Gesetzgeber eine Toleranz eingeführt, die pro Forma von der gemessenen Geschwindigkeit abgezogen wird. Bei Verstößen bis 100 km/h sind dies 3 Stundenkilometer, die immer abgezogen werden. Bei Geschwindigkeiten über 100 km/h sind es jeweils 3 Prozent. Bei den erwähnten Videonachfahrsystemen beträgt die Toleranz mindestens 5 Prozent.