Demonstration
CSD-Verein will WorldPride 2032 nach Berlin holen

Der CSD Berlin e.V. würde das World-Pride-Festival gerne erstmals nach Deutschland holen. (Symbolbild) Foto: Wolfgang Kumm/dpa
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WorldPride 2032 in Berlin? Der CSD-Verein fordert mehr Einsatz von der Politik, um das Event erstmals nach Deutschland zu holen – und formuliert noch weitere Forderungen.

Der Berliner CSD e.V. würde das WorldPride-Festival gern in die Hauptstadt holen. Der Verein, der die jährlichen Veranstaltungen zum Christopher Street Day (CSD) in Berlin plant und koordiniert, möchte sich um den WorldPride 2032 bewerben, eine der größten internationalen Veranstaltungen der queeren Community, wie der Verein mitteilte. Bei einer erfolgreichen Bewerbung würde das Festival erstmals in Deutschland stattfinden. 

„Berlin hat als Stadt der Freiheit das Potenzial, den WorldPride 2032 auszurichten. Doch internationale Sichtbarkeit und eine starke Community sind kein Selbstläufer“, so das Vorstandsmitglied des Berliner CSD-Vereins, Marcel Voges. „Sie brauchen politische Entscheidungen, langfristige Investitionen und den klaren Willen, queeres Leben dauerhaft zu stärken.“

Forderungen an die künftige Landesregierung nach der Wahl

Der künftige Senat nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus am 20. September müsse mehr Engagement für die Regenbogenhauptstadt zeigen, so der Verein. Er fordert unter anderem die politische und finanzielle Unterstützung einer Bewerbung für den WorldPride, den Ausbau der Infrastruktur für die queere Community, mehr Sicherheit und Schutz vor queerfeindlicher Gewalt sowie die langfristige Finanzierung queerer Großveranstaltungen und ihrer Trägerstrukturen.

Die künftige Landesregierung müsse die notwendigen politischen und finanziellen Rahmenbedingungen schaffen, damit Berlin eine Stadt bleibe, in der queeres Leben sichtbar, sicher und selbstverständlich sei.Fes

dpa