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11. Januar 2010, 10:17 Uhr

Grüne fordern Verbot für Süßigkeitenwerbung

Haribo macht Kinder froh? Nicht mehr lange - jedenfalls wenn es nach den Grünen geht. Die wollen TV-Werbung für Süßigkeiten im Umfeld von Kindersendungen am liebsten verbieten, wie Fraktionschefin Renate Künast jetzt in einem Interview gefordert hat.

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Die Grünen sorgen sich um übergewichtige Kinder. Werbung für Süßigkeiten im Umfeld von Kindersendungen wollen Sie deshalb verbieten© Uwe Meinhold/DDP

Die Grünen setzen sich dafür ein, Süßigkeiten zumindest im Umfeld von Kindersendungen im Fernsehen mit einem Werbeverbot zu belegen. Im Gespräch mit der "Rheinischen Post" begründete Bundestagsfraktionschefin Renate Künast die Forderung mit dem Übergewicht vieler Mädchen und Jungen. "Das aggressive Werbegeschäft gegenüber Kindern bis zwölf Jahren gehört verboten", wird Künast zitiert. Lebensmittelwerbung, die ja meist Süßigkeiten-Werbung sei, habe im Umfeld von Kindersendungen nichts zu suchen.

Zugleich setzte sich Künast für die Einführung eines Fachs "Ernährung" in der Schule ein. " Gemessen an der Vorgabe, dass die Kinder fürs Leben und nicht für die Schule lernen sollen, brauchen wir auch eine Ernährungs- und Verbraucherbildung", sagte Künast in der "Rheinischen Post". Kinder sollten nicht nur wissen, wie das Internet und Autos funktionieren, sie sollten den eigenen Körper kennen."

APN
 
 
KOMMENTARE (10 von 17)
 
Xennia (12.01.2010, 09:00 Uhr)
Schutz für die Verführbaren!
Die Forderung, die Süssigkeitenwerbung einzustellen, im mehr als fällig! Das Dreckszeug macht die Gesundheit unserer Kinder kaputt, wie kann eine Gesellschaft überhaupt so etwas jahrzzehntelang zulassen. Nicht nur unsere Kinder werden von dem Zuckerzeugs krank, das Gesundheitssystem ist bald unbezahlbar, bei so vielen künstlich und gewissenlos krank Gemachten!. Kinder sind leicht verführbar, das wissen die Süßigkeitenfirmen, deshalb werben sie mit Prominenten wie Thomas Gottschalk und Heidi Klum (die sich dafür zutiefst schämen sollten!!).
segestes (12.01.2010, 00:44 Uhr)
Grüne verbieten
Gehts noch? Eine 10%-Partei will den Bundesbürgern vorschreiben was sie Essen und Konsumieren dürfen? Wie wäre wohl die Reaktion der Grünen wenn man sie von der nächsten Bundestagswahl ausschließen würde? (dasselbe fordert Frau Künast ja im Grunde genommen auch von der Süßwarenindustrie, Abschied von der Werbung)...es liegt wohl bei den Eltern, wie sie ihre Kinder ernähren, und ganz sicher nicht im Zuständigkeitsbereich der Frau Künast!!!
ganzbaf (11.01.2010, 22:04 Uhr)
Werbung schafft keine Arbeitsplätze...

sondern venichtet sie,da Gewinne an falscher Stelle generiert werden.

Zudem "gängelt" Werbung den Verbraucher im höchsten Maße.
Broeselbub (11.01.2010, 21:04 Uhr)
Warum verbietet man nicht
diese dummschwätzenden Politiker. Da sind die komischerweise alle gleich. Hauptsache der Bürger wird gegängelt. Verbietet doch gleich sämtliche Fastfoodketten und Pizza und Cola, Limos und Bier und ganz wichtig Autos denn dadurch bewegen sich ja die Menschen auch weniger. Gibt zwar ein paar Millionen Arbeitslose mehr aber wir leben wieder so gesund wie in der Steinzeit. Und da gab es zum Glück keine Politiker. Bin dafür.
ganzbaf (11.01.2010, 18:07 Uhr)
Wenn Werbung verboten wird...

kann sich nur voch Preis-Leistung und Qualität durchsetzten und der Konsumterror wird eingeschränkt.

Sehr löblich, liebe Freundinnen und Freunde ;-!
S-achte (11.01.2010, 16:16 Uhr)
Hallo, liebe Grüne,
wenn Euch langweilig ist, löst Euch doch einfach selber auf und erspart uns diesen zunehmend verquasten Hirnkrampf!
Danke
johnniedeamonic (11.01.2010, 16:08 Uhr)
ab morgen...
...gibt es für alle Bundesbürger nurnoch Wasser und Brot, im Winter pro Monat einen Apfel für die Abwehrkräfte,
kann ja nicht angehen das die Menschen süßes Essen, sowas sollte nur Königen erlaubt sein,
ambesten verhängen diese Gesundheitsfanatiker im Winter eine Ausgangssperre damit ja niemand krank wird
und bei Sonnenschein darf auch niemand vor die Tür, die bösen UV Strahlen......im Endeffekt sollte jeder Bürger irgendwo weggesperrt werden damit er keine Gefahr für sich selbst ist
SoistdasLeben (11.01.2010, 16:02 Uhr)
Werbeverbot für Süssigkeiten
Wir schreiben das Jahr 2010. Das gähnende Winterloch frißt sich in die Köpfe und da muß eine echte Erfrischung her. Eine Revolution quasi, die Deutschland umkrempelt. Renate Künast wirft den ersten Stein mit Ihrem mutigen Vorstoß jetzt einige Jahre nachdem sie als Ministerin für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten oder Verbraucherschutz oder was auch immer das Werbeverbot für Süssigkeiten fordert. Recht so! Wo ist denn der legendäre und zukunftsweisende Gedanke entstanden? In der Kantine oder beim Zahnarzt. Oder bei dem Landwirt auf der Wiese, wo Renate, volle Granate, Granate Disteln stechen durfte?
Renate so viele gute Ideen, die können nur auf der Basis einer Nichtpartei-Partei entstanden sein, die nun 30 wird.
Zu klären ist jetzt nur noch, ob Joschka F. jemals gegen Atomkraft war und in Zukunft auch mal jemanden respektvoll aussprechen lassen wird. MIt Verlaub er ist ein...
ganzbaf (11.01.2010, 16:02 Uhr)
Ein Werbeverbot ist immer gut
(-:
Ich fordere allerdings Gleichbehandlung, und damit ein Werbeverbot für alle kommerziellen Güter in den öffentlichen Medien :-)
Fesche_Lola (11.01.2010, 15:59 Uhr)
Wieso nicht?
Wenn man sich mal die ganze Süßigkeiten-Werbung genauer anschaut, stellt man fest, wie sehr man von den Herstellern verarscht wird. Besipiel: Katjes Joghurt Gums. Es wird damit geworben, dass die Dinger so gut wie kein Fett enthalten und gleichzeitig wird suggeriert (und von der blöden Klum optisch verstärkt), dass sie deswegen auch nicht dick machen. Dass sie zu ca. 90% aus Zucker bestehen, wird natürich verschwiegen. Nur ein Bespiel von vielen.
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Fakt ist: Zuviel Zucker ist ein Problem! Und die Hersteller sind gewissenlos genug, ein Produkt mit viel Zucker nicht nur einfach zu bewerben, sondern bewußt von dieser Tatsache abzulenken und falsche Vorstellungen zu erzeugen.
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Leider kommt hinzu, dass das gros der Konsumenten nicht in der Lage ist, derartige Verarschung zu erkennen oder zu verstehen. Und solange die Hersteller sich so verantwortungslos verhalten, kann ich die Idee von Frau Künast nachvollziehen.
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Und nicht vergessen: Nicht die Süßigkeiten sollen verboten werden, sondern die Werbung.
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