Amazon kündigt weiterem Subunternehmer

18. Februar 2013, 23:11 Uhr

Der Internet-Versandhändler Amazon räumt offenbar auf: Nach einer Sicherheitsfirma wurde am Abend auch einem Logistik-Subunternehmer wegen des Leiharbeiter-Skandals die Zusammenarbeit aufgekündigt.

Der Internet-Versandhändler Amazon zieht aus dem durch eine TV-Dokumentation öffentlich gewordenen Leiharbeiter-Skandal weitere Konsequenzen. Nach einer umstrittenen Sicherheitsfirma wurde einem Logistik-Subunternehmen die Zusammenarbeit aufgekündigt. Das teilte Amazon am Abend auf seiner Facebook-Seite mit.

"Es ist uns eindeutig nicht gelungen, die Einhaltung unserer hohen Standards auch durch den Dienstleister, der für Unterbringung, Transport und den Einsatz der Sicherheitskräfte bei unseren Zeitarbeitskräften verantwortlich war, zu gewährleisten", heißt es in der Mitteilung. Daher werde die Zusammenarbeit mit diesem Dienstleister beendet.

In einer am Mittwochabend vergangener Woche ausgestrahlten ARD-Reportage waren die Arbeitsbedingungen von Leiharbeitern in Amazon-Logistikzentrum im hessischen Bad Hersfeld angeprangert worden. Demnach wurden während des Weihnachtsgeschäfts Leiharbeiter aus dem Ausland - Spanien und Polen - in überbelegten Ferienwohnungen untergebracht, schlechter bezahlt als versprochen und stundenlang in Bussen hin- und hergefahren. Die Sozialbeiträge für die Beschäftigten seien zudem nicht korrekt abgeführt worden.

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