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Daddylicious: Daddy´s Business: Windeln wechseln

Bewaffnet mit zwei Packungen Feuchttüchern und drei Küchenrollen öffnet der unerfahrene Vater die Kammer des Schreckens: die Windel des Kindes. Mark Bourichter erzählt von seinen Abenteuern am Wickeltisch.

Für jeden Vater ist das erste mal eine echte Herausforderung. "Es" besetzt zuerst die Rezeptoren in der Nase und kaum hast Du als Papa den Geruch wahrgenommen, stehst Du schon am Wickeltisch. Mit zwei Packungen Feuchttüchern und drei Küchenrollen bewaffnet, öffnest Du die Kammer des Schreckens.

Wo ist eigentlich die Mutter? Wo ist der Reset-Button? Du denkst, Du bist bereit für den Endgegner. Unwissend in welchem der drei klassischen Aggregatzustände der Feind auf Dich wartet. Gasförmig? Glück gehabt. Fest? Machbar. Flüssig? Die Hölle auf Erden. Zurück zum letzten Speicherpunkt? Geht nicht. Den Kampf abbrechen? Geht auch nicht. Du machst Dich ans Werk. An das Werk, welches in diesem Spot nicht schöner hätte "inszeniert" werden können:

Ach wie herrlich. Kann doch gar nicht so schlimm sein. Doch kann es! Eigentlich willst, ja musst Du Dein Kind davon befreien. Jeder Papa legt sich dafür mit der Zeit die eigene Taktik zurecht, denn oft kommt der Teufel ja sogar mehrmals am Tag. Und ja, es gibt sie, die Kollateralschäden. An den kleinen Oberschenkeln und Füßen. An den eigenen Händen und auf der Wickeltischauflage. Ganz dumm läuft es, wenn beim Anheben der kleinen Beine die Windel von der Auflage rutscht und Du instinktiv Deine Hüfte gegen den Wickeltisch presst, um die Detonation auf dem Fußboden zu verhindern. Ganz blöde Geschichte. Ist mir zumindest auch schon passiert. Es gibt auch Männer, die das "große Geschäft" nicht können. Weicheier. Es gibt Väter, die in Rolle erst reinwachsen müssen. So wie der hier:

Es gibt Dinge, die müssen gemacht werden. Für alles andere gibt es Kreditkarten.

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.