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Daddylicious: Papas gute Vorsätze für 2016

Für 2016 hat sich Kai Bösel einiges vorgenommen. Wenn er alles umsetzt, kann sich vor allem seine Familie freuen: über leckeres Selbstgekochtes, neue Fahrräder und einen Papa, der die Namen von 24 Ponys auswendig kann.

Warum wartet man eigentlich immer auf den Jahreswechsel, um sich Dinge für das neue Jahr vorzunehmen? Wahrscheinlich, um sich wenigstens einen Abend zwischen Feuerzangenbowle, Dinner for One und Bleigießen gut zu fühlen. So richtig stark. Und dann findet man sich am 1. Januar abends doch auf dem Sofa statt auf dem Rudergerät, sucht sich online die Jogginghose in der nächstgrößeren Größe und greift statt zum Buch doch wieder zum Smartphone. Aber was soll's, gute Vorsätze gehören nun mal zum neuen Jahr. So auch bei mir. Daher findet Ihr hier nun meine - nicht ganz ernstgemeinte - Aufstellung der guten Vorsätze für 2016:

-> die Familie mit Fahrrädern ausstatten, um unsere Tochter endlich auch mit dem Drahtesel zu chauffieren
-> mich häufiger selbst an den Herd stellen und die Familie mit etwas Selbstgekochtem überraschen
-> zum ersten Mal seit der Geburt meiner Tochter vor fast vier Jahren endlich mal wieder die Golfschläger in die Hand nehmen
-> mit dem FC St. Pauli den Aufstieg in die erste Bundesliga feiern
-> "Star Wars 7" auf DVD gucken
-> lernen, meine alte Vespa selbst zu reparieren
-> endlich verstehen, was es wohl mit diesem Snapchat auf sich hat
-> mehr Sport machen. Und wenn das nicht klappt, wenigstens immer am Montag zum Kinderturnen
-> mich nicht davon enttäuschen lassen, wenn die Tochter vehement nach Mama verlangt
-> morgens mit besserer Laune aufwachen und mich auch vom kalten Winter nicht mehr nerven lassen
-> einen Babysitter organisieren und mal wieder mit meiner Frau ins Kino gehen
-> unbedingt ein paar gute, fesselnde Bücher lesen
-> die Namen der 24 Ponys im Niendorfer Gehege von Hamburg auswendig lernen, mit denen wir regelmäßig ausreiten

...same procedure as every sunday, dad! #reiten #pony #pferd #dasglueckdererde #kinder

Ein von DADDYlicious (@dadlicious) gepostetes Foto am


-> eine TV-Serie finden, die uns abends ähnlich fesselt wie "Dexter" und "Sons of Anarchy"
-> ganz viele nette Blogger-Kollegen endlich mal persönlich kennenlernen
-> jedes Mal, wenn ich Bock auf Schokolade habe, eine Birne essen
-> endlich mal wieder zwei Wochen Urlaub machen. Mit "digital detox"
-> unseren großen Sohn in "Mario Kart" auf der Wii schlagen
-> so lustig schreiben wie Micky Beisenherz

... mir nicht so viel vornehmen, was ich nicht schaffen kann!
Happy New Year und euch allen ein gesundes und erfreuliches 2016 mit euren Kindern. Habt ihr auch gute Vorsätze? Dann erzählt uns davon. Wir sind gespannt auf eure Kommentare.

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.