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"Papa muss keine Kacke entfernen": Die Kinder wollen einen Hund? Nur mit Vertrag!

Wenn der eigene Nachwuchs sich nichts sehnlicher wünscht als ein Haustier, stehen viele Eltern vor einem Problem. Ahnen sie doch, dass spätestens nach ein paar Monaten sie allein sich um das Tier kümmern müssen. Helfen kann da ein möglichst genauer Vertrag.

Hund und Kind schmusen

Am Anfang ist es die große Liebe - doch nach ein paar Monaten lässt die Begeisterung für ein Haustier oft nach

Über wenig wird in Familien wohl so lange und leidenschaftlich diskutiert wie über die mögliche Anschaffung eines Haustiers. Meist stehen sich zwei unnachgiebige Lager gegenüber: Auf der einen Seite die Kinder, die sich nichts, wirklich gar nichts, sehnlicher wünschen als einen Hund/einen Hamster/ein Pferd/einen Goldfisch. Auf der anderen Seite ihre Eltern, die wirklich überhaupt keine Lust darauf haben, in Zukunft regelmäßig Körbchen/Käfig/Stall/Aquarium zu reinigen. 

Und auch wenn die Eltern auf den ersten Blick am längeren Hebel sitzen, greift der Nachwuchs in der Haustier-Frage gern zu unlauteren Mitteln. Da werden fadenscheinige Argumente vorgebracht ("Nur mit einem Hund sind wir eine komplette Familie") und haltlose Versprechungen getätigt ("Ich werde immer mit ihm Gassi gehen. VERSPROCHEN. Du musst gar nichts machen."). Das gewiefte Elternteil lässt sich solche Versprechen natürlich schriftlich geben, bevor er auch nur nach Tierheimen in der Umgebung googelt. 

Ein amerikanischer Vater hat den Vertrag, den er vor mehr als zwei Jahren mit seinen Kindern bezüglich eines Hundes abschloss, auf Reddit veröffentlicht. Darin ist genau geregelt, wer sich um den Hund kümmern wird (die Kinder) und wer keinen Finger rühren wird (Dad).

Besonders was die Ausscheidungen des Tiers betrifft ist der Vater sehr deutlich. "Papa muss keine Hundekacke entfernen. Niemals." Auch sehr wichtig, die Hunderasse: Es muss ein Hund sein, der nicht haart, nicht niest, nicht sabbert und der nicht besonders groß ist. Außerdem räumt der Vertrag dem Vater ein Vetorecht ein, was den Namen des Hundes betrifft. Eine sehr gute Idee!

Punkt sieben beschäftigt sich mit der Hygiene des Tieres: "Papa muss den Hund niemals baden. Jedoch falls Papa findet, dass der Hund stinkt, muss eines der Kinder ihn innerhalb von 24 Stunden baden." 

Der sehr gut vorbereitete Vater hat neben den Regeln auch ein Foto des Hundes veröffentlicht, der nun seit zwei Jahren bei der Familie lebt. Und - auch wenn das viele andere Eltern wundern wird - bisher halten sich die Kinder angeblich auch an den Vertrag. Aber ob Papa wirklich niemals die Häufchenschaufel benutzt, bleibt zu bezweifeln ...

So sieht er aus, der Hund auf den sich die Familie geeinigt hat

So sieht er aus, der Hund auf den sich die Familie geeinigt hat

vim
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