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Mutter verstößt Baby mit Down-Syndrom: Vater kämpft für seinen behinderten Sohn

Sie oder das Baby: Vor diese Wahl stellte eine armenische Mutter ihren Ehemann - weil der gemeinsame Sohn mit dem Down-Syndrom zur Welt kam. Der tapfere Vater entschied sich für seinen Sohn.

Der kleine Leo ist erst 17 Tage alt und hat schon Fans auf der ganzen Welt

Der kleine Leo ist erst 17 Tage alt und hat schon Fans auf der ganzen Welt

An einem einzigen Tag hat sich die Welt von Samuel Forrest von Grund auf geändert: Nur wenige Stunden nachdem er in einem armenischen Krankenhaus zu ersten Mal Vater geworden war, stellte seine Frau ihn vor eine schwerwiegende Entscheidung - sie oder der gemeinsame Sohn. Der kleine Leo wurde am 21. Januar mit dem Down-Syndrom geboren. Für Samuels Frau und ihre Familie ist das Baby eine Schande, eine Strafe Gottes. In vielen Teilen Armeniens werden Menschen mit Behinderung ausgestoßen oder in Heimen vor der Gemeinschaft versteckt.

Samuel, der aus Neuseeland stammt, konnte die Aufregung nicht verstehen. "Sie haben mich zu ihm gebracht und als ich ihn gesehen habe, habe ich gesagt, dass er perfekt ist und ich ihn auf jeden Fall behalten werde", sagte er ABC News. Doch seine Frau hatte sich bereits gegen das Baby entschieden - ohne es gesehen zu haben. Eine Woche später erhielt Samuel die Scheidungsunterlagen. Das gemeinsame Zuhause durfte er nicht mehr betreten.

Unterstützung aus der ganzen Welt

Der junge Vater möchte Armenien so schnell wie möglich verlassen und seinen Sohn in seiner Heimat Auckland großziehen. Um seinen Umzug und die erste Versorgung des Kleinen zu finanzieren, hat Samuel eine Crowd-Funding-Seite ins Leben gerufen. In weniger als 24 Stunden kamen bereits mehr als 100.000 Dollar zusammen, am Freitagmorgen sind es nach neun Tagen 175.000 Dollar. "Wir sind überwältigt von der unglaublich großen Unterstützung und Liebe, die ihr Leo zuteilwerden lasst", schreibt Samuel.

Mit dem Geld will er neben dem Umzug und einem neuen Zuhause eine Ausbildung für seinen Sohn finanzieren. Doch weil bereits mehr zusammengekommen ist, als Samuel benötigt, plant er, mit dem restlichen Geld Projekte in Armenien zu unterstützen, die sich für Kinder mit Behinderungen einsetzen. "Eure Unterstützung hilft nicht nur Leo, sondern lenkt die Aufmerksamkeit auch auf Armeniens heimliche Schande und die vergessenen Babys", heißt es am Ende der Spendenseite.

vim
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