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Tränenproduktion Was bedeuten tränende Augen beim Hund?

Was bedeuten tränende Augen beim Hund?
Vaseline kann helfen, das Hundefell unterhalb der tränenden Augen zu schützen
© tapanuth / iStock / Getty Images
Viele Hunde haben dunkle Verfärbungen unter den Augen, weil immer wieder salzige Tränen über das Fell laufen. Tränende Augen können verschiedene Ursachen haben, die meistens eher harmlos sind. In einigen Fällen sollten Sie jedoch den Tierarzt aufsuchen.

Reizungen der Hornhaut verursachen eine verstärkte Tränenproduktion - einen Schutzmechanismus des Auges, durch den Gefahrenquellen herausgespült werden sollen. Solche Reize können Fremdkörper, eine Entzündung des Auges, allergische Reaktionen oder ein sogenanntes Entropium sein, ein eingerolltes Augenlid, das auf der Hornhaut kratzt. 

Aber auch der Fahrtwind beim Autofahren, wenn der Hund durch das offene Fenster schnüffelt, kann Weinen verursachen. Wenn der Abfluss mal verstopft ist, laufen die Tränen nicht mehr vom inneren Augenwinkel in die Nasenhöhle, sondern kullern über das Gesicht und hinterlassen schwarze Spuren auf Haut und Fell. Häufig bei Pudeln, Maltesern und Yorkshireterriern.

So helfen Sie Ihrem Hund bei tränenden Augen

Fremdkörperprobleme treten häufig nur einseitig auf, Eindringlinge klemmen sich unter die Nickhaut. Hantieren Sie auf keinen Fall mit alten, womöglich abgelaufenen Augensalben! Um die Tränenspuren zu vermeiden, wischen Sie morgens und abends die Tränen mit physiologischer Kochsalzlösung ab. Vaseline auf die Haut ums Auge geschmiert, verhindert, dass die Tränen mit Haut und Haaren in Kontakt kommen und diese verfärben.

Wann Sie zum Tierarzt fahren sollten

Wenn eitriger Augenausfluss vorhanden ist, wenn die Hunde am Auge reiben und bei Fieber, denn das Tränen kann auch ein erstes Zeichen auf eine Allgemeininfektion sein.


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