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Flughafen Berlin Schönefeld: Abgestürztes Kleinflugzeug blockiert Startbahn

Eine Bruchlandung mit Folgen: Der Flughafen Berlin Schönefeld ist seit Freitagmorgen für Starts und Landungen gesperrt. Hunderte Passagiere müssen warten, aber ein Ende des Stillstands ist abzusehen.

Die Bruchlandung eines Kleinflugzeugs hat am Freitag zu einer Sperrung des Flughafens Berlin-Schönefeld geführt. Bis zum Nachmittag wurde der Luftverkehr unterbrochen. Hunderte Passagiere drängten sich in der Flughafenhalle und warten teilweise seit Stunden auf ihren Abflug. Das Flugzeug war am Morgen verunglückt. "Die Maschine geriet bei der Landung nach dem Aufsetzen auf den Seitenstreifen der Start- und Landebahn und blockiert die Landbahn seitdem", sagte ein Flughafensprecher am Mittag. Verletzt wurde niemand.

Geplante Landungen wären größtenteils zum Flughafen Tegel umgeleitet worden, sagte der Sprecher. Die Stimmung unter den wartenden Passagieren sei trotz des Chaos entspannt, berichtete ein Augenzeuge.

Das verunglückte Flugzeug kam aus der Stadt Kortrijk im Südosten Belgiens. Der einzige Passagier an Bord war mit einer Maschine der Fluglinie Abelag unterwegs, einem belgischen Anbieter für Geschäfts- und Privatflüge. Das etwa zwölf Meter lange Geschäftsflugzeug Embraer Phenom 100 sei gegen 9.10 Uhr von der Landebahn abgekommen, sagte der Flughafensprecher. Die beiden Besatzungsmitglieder und der Passagier hätten das Flugzeug unverletzt verlassen.

Die Embraer stand nach dem Vorfall am Rande der Landebahn. Mehrere Fahrzeuge von Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz. Ein Sprecher der Bundespolizei sagte, das Kleinflugzeug stand so ungünstig, dass keine Maschinen starten oder landen können. Ab 17 Uhr soll es wieder die ersten Starts und Landungen in Schönefeld geben.

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