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AUSSTELLUNG: Hommage an Volker Krämer

Der Fotoreporter Volker Krämer wurde am 13. Juni 1999 zusammen mit dem stern-Journalisten Gabriel Grüner und deren Dolmetscher Senol Alit im Kosovo ermordet.»Volker Krämer: Begegnungen« ist dem Gedenken gewidmet.

Der Fotograf Volker Krämer, Jahrgang 1943, wurde durch seine Bilder über die gewaltsame Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 international bekannt. Damals war Krämer Fotograf der Rheinischen Post in Düsseldorf, bereits ein Jahr später holte ihn Henri Nannen zum stern, für den Krämer fast drei Jahrzehnte lang bis zu seinem Tod aus der ganzen Welt berichtete. Unter anderem fotografierte er Hippies in Goa, Hungersnöte im Sudan und die afghanischen Mudschahedin.

Arbeiten aus vier Jahrzehnten

Obwohl Krämer wiederholt aus Krisengebieten berichtete, sind diese Bilder nur ein kleiner Teil seines Oeuvres. Auf ein bestimmtes Genre wollte sich Krämer nicht festlegen lassen. »Ich bin nicht spezialisiert, es sei denn auf Wirklichkeit«, so beschrieb er seine Arbeit. Sein Themenspektrum reicht denn auch vom ersten Retortenbaby bis zu deutschen Swingerclubs, vom skurrilen Hotelinterieur in Ostfriesland bis zu Bundeskanzler Gerhard Schröder mit ramponiertem Daumen. Für die Ausstellung »Begegnungen« wurden aus der Fülle seines Werkes exemplarische Arbeiten aus vier Jahrzehnten ausgewählt.

Humorvoller Menschenfreund

Krämers Bilder belegen, dass er als Fotograf eine sehr eigene Sicht der Dinge bewies. Er galt als scharfsichtiger Menschenfreund mit einem besonderen Humor. Oft sind es die kleinen Augenblicke, die Krämer mit viel Gespür und Sinn für Ironie eingefangen hat: »Wenn ich als Reporter unterwegs bin, dann bewege ich mich im Alltag der normalen Menschen, und durch die Kamera fällt mir auf, wie absurd und teilweise komisch das manchmal aussieht.«

Zahlreiche Ehrungen

Krämer wurde beim World Press Photo Award ausgezeichnet und nahm seit 1969 an mehreren Weltausstellungen für Fotografie teil. Auch die Royal Society of Photography ehrte ihn. Einzelausstellungen waren u.a. in Berlin, Prag und auf der Photokina in Köln zu sehen.

Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?