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Ausstellung in Berlin: Schöne Aussichten: Aktfotografien von Helmut Newton, Saul Leiter und David Lynch

Die Berliner Helmut Newton Stiftung zeigt erstmals eine Ausstellung, in der ausschließlich Aktfotografien zu sehen sind. Gewürdigt werden die Werke von Saul Leiter, David Lynch und natürlich Helmut Newton.

Helmut Newton, Bergstrom over Paris, Paris 1976

Helmut Newton, Bergstrom over Paris, Paris 1976

Im Januar 2004 starb der große Helmut Newton an den Folgen eines Verkehrsunfalls in Los Angeles. Seine Fotografien, vor allem die Porträts starker Frauen, sind bis heute unvergessen. Drei Monate vor seinem Tod gründete er die Helmut Newton Stiftung, die seitdem regelmäßig Ausstellungen organisiert, um die Arbeiten von Newton und seiner Frau June zu bewahren. Der Fotograf hatte bei der Gründung der Stiftung festgelegt, dass neben seinen Arbeiten stets die Werke anderer Künstlers gezeigt werden sollen.

Helmut Newton Stiftung zeigt Aktfotografien

Ab dem 1. Dezember präsentiert die Helmut Newton Stiftung in Berlin nun in einer Sammelausstellung Arbeiten von Helmut Newton sowie Regisseur David Lynch und Fotograf Saul Leiter. Es ist das erste Mal, dass sich die Newton Stiftung ausschließlich dem Genre Akt widmet.

Der 2013 verstorbene Saul Leiter war vor allem als Modefotograf für Zeitschriften wie "Harper's Bazaar", "Vogue" oder "Elle" bekannt. Dass der Amerikaner auch als Aktfotograf arbeitete, wissen die wenigsten. Die Frauen, die Leiter in seiner New Yorker Wohnung oder im Studio inszenierte, waren meist Freundinnen oder Geliebte des Künstlers. In der Helmut Newton Stiftung sind rund 200 seiner Werke ausgestellt.

Arbeiten von Regisseur David Lynch

Ähnlich geheimnisvoll wie seine Filme sind auch die Fotografien von David Lynch. Der Regisseur schuf Aktaufnahmen in Schwarz-Weiß, die oft nur ein Detail des weiblichen Körpers zeigen. Die ausgestellten Arbeiten des 72-Jährigen entstanden vor allem in den Neunzigern in Los Angeles und Lodz. Lynch wählte für seine Fotografien ein extra großes Bildformat, so dass die weiblichen Modelle meist überlebensgroß erscheinen.

Die Ausstellung "Saul Leiter. David Lynch. Helmut Newton: Nudes" ist vom 1. Dezember 2018 bis zum 19. Mai 2019 in der Berliner Helmut Newton Stiftung zu sehen.

Bildband "Sublime": Retro-Träume von einem endlosen Sommer
Eine wundervolle Retro-Seligkeit liegt über dem neuen Bildband von Simon Bolz. "Sublime" enthält insgesamt 30 Bilderserien, die der Fotograf auf seinen Reisen von Riga bis Chuchurumbache mit insgesamt 23 Models aufgenommen hat.

Eine wundervolle Retro-Seligkeit liegt über dem neuen Bildband von Simon Bolz. "Sublime" enthält insgesamt 30 Bilderserien, die der Fotograf auf seinen Reisen von Riga bis Chuchurumbache mit insgesamt 23 Models aufgenommen hat.

jum
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.