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M. Poliza: Bilder meines Lebens: Letzte Woche in der Serengeti

Na klar weiß man, dass die Sonne untergeht, und das an sich ist auch schon mal etwas wert. Dass dann aber zufällig ein paar Geier im Baum sitzen, ist eben nicht sonnenklar.

Viele Gelegenheiten sind unvorhersehbar

Wie die meisten meiner Fotos ist auch dieses völlig ungeplant. Als Naturfotograf nimmt man, was man bekommen kann, und viele Gelegenheiten sind nicht vorhersehbar. Ich war unterwegs mit einer Familie, der ich Tansania zeigen wollte, im Norden der Serengeti.  Unweit der Grenze zu Kenia, wo die Serengeti zur Masai Mara wird.  Wir waren auf dem Rückweg zum Camp, als in den Savannen dieser Baum in der Ferne sichtbar wurde. Und wie viele in der Serengeti stand er ziemlich allein auf weiter Flur. 

Die Geier und die Sonne

Erst beim Näherkommen bemerkte ich große Vögel im Baum. Und mit einer recht langen Brennweite von 560mm (Canon 200-400mm Zoom mit eingebautem Extender) erkannte ich dann auch klar die Geier. In der Ferne war es recht diesig, daher brannte die Sonne auch nicht so intensiv durch, sondern färbte sich schön orange im Hintergrund. Nun machen Tiere ja bekanntlich, was sie wollen und insofern habe ich dann auch gleich mehrere Bilder geschossen. Ich denke, es waren so um die 50-60.  Zum einen sollten alle Köpfe klar als Geier erkennbar sein. Zum anderen sollte die Sonne im Hintergrund auch richtig postioniert sein. Dieses hier hat mir am besten gefallen. Hab' ich erwähnt, dass die Sonne am Äquator sehr schnell senkrecht den Himmel runterfällt? Da kann man echt zugucken.

EOS 1Dx - f/8 - 1 /1200  - (Canon 200-400mm) auf 560mm (mit Extender) – ISO 800

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