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Zum Schnorcheln nach Los Roques: Ausflug ins Paradies für nur 20 Dollar

Das Reiseziel Venezuela wird wegen der hohen Kriminalitätsrate von Touristen gemieden. Doch die günstigen Preise und die Karibikstrände sind verlockend. Eine Gruppe Argentinier hat das Abenteuer gewagt.

Menschen knöcheltief im Wasser

Touristen stehen im flachen Wasser auf einer der Insel Los Roques vorgelagerten Sandbank

Keine 200 Kilometer vor der Küste Südamerikas liegt der Parque Nacional Archipiélago de Los Roques, der zu Venezuela gehört. Doch das Korallenriff wird von ausländischen Gästen nur noch selten besucht: Zu sehr ängstigen sich die Touristen vor Raubüberfällen. So warnt das Auswärtige Amt: "Die Straßenkriminalität in venezolanischen Großstädten, besonders in Caracas, ist unvermindert hoch. Auch außerhalb der Städte ist mit Gewaltkriminalität zu rechnen."

 Größte Vorsicht gilt auch für die Ferieninsel Margarita, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit. Doch das schreckt einige Touristen nicht ab, das Land dennoch zu bereisen, insbesondere die Karbikstrände der Venezuela vorgelagerten Inseln. Denn die für die Einheimischen besonders schwierige ökonomische Lage durch die hohe Inflationsrate verschafft ausländischen Gästen, die auf dem Schwarzmarkt ihre Dollars in venezolanischen Bolivar eintauschen, einen enormen Vorteil: Für sie wird der Aufenthalt enorm billig.

Ein Bier kostet 20 Cent, ein gechartertes Boot, das einen zu den Inseln bringt, lässt sich für umgerechnet 15 Euro pro Tag mieten. So gibt es den Schnorchel-Ausflug zum Schnäppchenpreis. Der Fotograf Carlos Garcia Rawlins hat sich einer Reisegruppe mutiger Argentinier angeschlossen.


tib
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