Innere Stärke
Was unser Selbstbewusstsein beeinflusst – und wie man es stärkt

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  • von Dela Kienle
Manche Menschen haben so ein starkes Selbstbewusstsein, dass sie sich selbst von großen Herausforderungen nicht verängstigen lassen. Was zeichnet sie aus?
Eine Frau schwebt über der Kamera, sie lächelt. Im Hintergrund ist der Himmel zu sehen.
Innere Stärke, sagen Forschende, kommt aus der Stabilität unseres Selbstbewusstseins
© Klaus Vedfelt / Getty Images

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Manchen Menschen scheint das Leben leichter zu fallen als anderen: Mühelos knüpfen sie neue Kontakte, nie haben sie Schwierigkeiten, ihren Standpunkt zu vertreten, von Freunden und Kol­legen erhalten sie ein hohes Maß an Aufmerk­samkeit. Und kommt es mal zu Fehlschlägen, verkraften sie die bes­ser, stellen sich Herausforderungen mit Zuversicht, haben mehr Mut als andere, vertrauen auf ihre Stärken.

All dies, so die gängige Meinung, verdanken sie einer fast unerschütterlichen Gewissheit – einer Überzeugung, die so tief ankert, dass sie alle Zweifel besiegt: dem Glauben an die eigene Per­son, an das eigene Selbst.

Ein hohes Selbstwertgefühl zu haben scheint vielen Menschen heute wie ein Garant für ein besseres Leben, den meisten gilt es als durchweg erstrebenswertes Merkmal. Längst ist ein ganzer Markt um die Arbeit am Ich entstanden: mit der Verheißung, sich unter Zuhilfe­nahme von Ratgeberliteratur und Coaches endlich loszusagen von der Unzufriedenheit, dem Hadern, den Zweifeln. Und den „inneren Kritiker“ zu besiegen, das eigene Selbst bedeutend zu stärken.