Medienpädagogik Vom "Arschbohrer" bis zur Blackout-Challenge: Wie sich gefährliche TikTok-Trends an deutschen Schulen verbreiten

Schülerinnen und Schüler mit Smartphones
Social-Media-Apps wie TikTok sind bereits bei Grundschüler:innen hoch im Kurs. Doch das birgt auch Risiken
© Getty Images
TikTok-Challenges sind unter Kindern und Jugendlichen ein großer Trend. Manche Eltern und Pädagogen nehmen das nicht ernst genug, anderen bereitet es viele Sorgen. Eine Medienpädagogin erklärt, wie man Kinder am besten schützt und was sich an Schulen ändern muss. 

Mit ausgestrecktem Finger nähert man sich von hinten an. Am besten schnell, gebückt und leise. Steht man dann direkt hinter der nichts ahnenden Person, die man ins Visier genommen hat, pikst man ihr den Finger zwischen die Pobacken Richtung Anus. Diese Aktion wird als "Arschbohrer" bezeichnet. Ein TikTok-Trend, der gerade an deutschen Schulen kursiert. Viele Kinder und Jugendliche sehen es als Scherz oder Mutprobe, dabei kann man es ohne Weiteres als eine Art von sexueller Belästigung bezeichnen. 

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