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Katastrophale Zustände Verstörende Aufnahmen: Soko Tierschutz deckt Tierquälerei in Schlachtbetrieb auf

Sehen Sie im Video: Soko Tierschutz deckt Tierquälerei in Landschlachterei auf.




Warnung: Die folgenden Aufnahmen zeigen grausame Szenen und Tierquälerei. Dieser Schlachthof in Gärtringen nahe Stuttgart ist kein industrieller Schlachtbetrieb sondern eine Genossenschaft aus Metzgern und Bauern. Er wirbt damit anders zu sein als die Mega-Schlachthöfe der Fleischindustrie. Doch Aufnahmen, die der Soko Tierschutz vorliegen, zeigen schlimme Zustände und Tiermisshandlungen durch Mitarbeiter des Schlachtbetriebes. Die Tiere werden geschlagen, getreten und mit Elektroschockern gefügig gemacht. Dieses Schwein wurde nicht vollständig betäubt. Es ist wach, als es sich der Schlachtung widersetzt. Doch anstatt es nachzubetäuben, traktiert der Schlachter das Tier mit Fußtritten auf den Kopf, schlägt mit einem Schlaginstrument auf das Schwein ein und drückt schließlich eine Stange in das Auge des Tieres. Die Schreie der Qual sind deutlich zu hören. Um die Schweine durch die Gänge der Schlachterei zu treiben, oder sie aus den Boxen zu bewegen, werden die Tiere mit speziellen Schlaginstrumenten geschlagen. Aber das ist nicht alles. Rindern und Schweinen werden Stangen in den After gesteckt. Wie auf den Aufnahmen zu sehen ist, handelt es sich offenbar um eine gängige Praxis. Auch der Einsatz von Elektroschockern wurde dokumentiert. Deren Einsatz ist bei der Schlachtung illegal. SOKO Tierschutz liegt Bildmaterial aus 12 Tagen im Juni und Juli 2020 vor. Das Landratsamt Böblingen soll inzwischen die Staatsanwaltschaft eingeschaltet haben. Am 1. September 2020 veröffentlicht ARD Fakt in Zusammenarbeit mit Soko Tierschutz einen Bericht zu dem Thema.
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Neue und verstörende Aufnahmen, die der Soko Tierschutz vorliegen, zeigen katastrophale Zustände in einem Schlachtbetrieb nahe Stuttgart. Das Unternehmen wirbt eigentlich damit, anders zu sein als die Mega-Schlachthöfe der Fleischindustrie.

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