Nach einem tödlichen Unfall in einer Rutsche im Spaßbad „Miramar“ in Weinheim an der Grenze zu Hessen haben die Ermittler die Obduktion der Leiche bei Gericht beantragt. Nach dem Unfall am Pfingstsamstag war ein 25-Jähriger gestorben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Mannheim bestätigten.
„Nach jetzigem Stand der Ermittlungen kann davon ausgegangen werden, dass der später Verstorbene in der Rutsche mit mehreren weiteren Personen zusammenstieß und bewusstlos wurde“, hieß es in der Mitteilung. „Vor Ort musste er reanimiert und schließlich in ein Krankenhaus eingeliefert werden.“ Der Mann starb demnach am Freitag im Krankenhaus.
Unfallbeteiligte kannten sich laut Polizei
Die am Unfall Beteiligten kannten sich nach bisherigen Ergebnissen und besuchten das Bad gemeinsam, wie es weiter hieß. „Die Rutsche wurde entgegen der Nutzungsvorschriften durch insgesamt vier Personen, darunter auch durch den Verstorbenen, zur gleichen Zeit genutzt.“ Zur Ermittlung der genauen Umstände würden nun technische Unterlagen und Videomaterial ausgewertet sowie zahlreiche Zeugen vernommen.
Ob weitere Umstände zu dem Unfall geführt hätten und welche Personen Verantwortung für das Geschehen trügen, sei Teil der Ermittlungen der Kriminalpolizei. Weitere Angaben würden derzeit nicht gemacht.