Fußball-Drittligist SV Waldhof Mannheim hat nach eigener Aussage "mit Verwunderung" auf den Wechsel von Offensivspieler Kennedy Okpala zum Zweitligisten SC Paderborn reagiert. "Kennedy Okpala hat seinen laufenden Vertrag zum Jahresende gekündigt und ist heute nicht zum Training erschienen", hieß es in einer Mitteilung auf der Webseite des Vereins. "Ein solches Verhalten wird vom SV Waldhof Mannheim 07 nicht toleriert. Kennedy Okpala ist weiterhin Spieler des SV Waldhof."
Stunden zuvor hatten die Paderborner den Wechsel des 21-Jährigen als perfekt gemeldet. Nach Angaben der Ostwestfalen unterschrieb Okpala einen langfristigen Vertrag unterschrieben. Er reiste mit dem Team von Trainer Ralf Kettemann direkt ins Trainingslager ins türkische Belek. Okpala hatte in der Hinrunde der laufenden Drittligasaison in 18 Spielen sieben Tore erzielten und fünf Vorlagen beigesteuert. Er spielte seit 2021 in Mannheim und kommt insgesamt auf 71 Drittligapartien (16 Tore, 6 Vorlagen). "Wir freuen uns sehr, dass sich Kennedy für uns entschieden hat und beim SCP07 den nächsten Karriereschritt gehen möchte. Er ist enorm entwicklungsfähig, schnell, beidfüßig und flexibel in der Offensive einsetzbar. Somit passt er hervorragend zum Paderborner Weg", sagte SC-Geschäftsführer Sport, Sebastian Lange.
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