Gesundheit
Imker erleidet nach Bienenstich Schock - Autos angefahren

Ein Imker hat nach einem Bienenstich einen anaphylaktischen Schock erlitten. (Symbolbild) Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Ein Imker hat nach einem Bienenstich einen anaphylaktischen Schock erlitten. (Symbolbild) Foto
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Wie wichtig für starke Allergiker ein Notfallset ist, zeigt ein Vorfall in Oberfranken: Ein Imker fährt mit seinem Wagen nach einem Bienenstich gegen mehrere Autos. Wie es ihm danach ging.

Ein Imker hat nach dem Stich einer Biene einen anaphylaktischen Schock erlitten und dadurch einen Schaden von rund 30.000 Euro verursacht. Der 47-Jährige war bei der Ausübung seines Hobbys in Helmbrechts (Landkreis Hof) von einem der Tiere gestochen worden, wie die Polizei mitteilte. Weil er sein Notfallset nicht dabeihatte, fuhr er mit dem Auto nach Hause. Doch noch am Steuer seines Wagens erlitt er einen anaphylaktischen Schock und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. 

Der Mann streifte zunächst ein parkendes Auto und prallte dann gegen einen ebenfalls geparkten Van, bevor er in einem Vorgarten zum Stehen kam. Ein Rettungsdienst brachte ihn mit leichten Verletzungen an der Stirn und Nackenschmerzen in eine Klinik.

Ein anaphylaktischer Schock ist die schwerste, lebensbedrohliche Form einer allergischen Reaktion, die oft innerhalb von Minuten durch Insektengifte, Nahrungsmittel oder auch Medikamente ausgelöst wird. Typische Symptome sind Hautausschläge, Atemnot, Schwindel und Herz-Kreislauf-Versagen. Betroffene Allergiker tragen oftmals ständig einen Notfall-Pen mit sich. Mit dieser einfach zu bedienenden Fertig-Spritze können auch Ersthelfer im Fall der Fälle umstandslos Adrenalin in den Oberschenkel des Betroffenen spritzen, was die Symptome in aller Regel umgehend verbessert.

dpa