"Kanzler der Einheit"
Helmut-Kohl-Allee wird in Berlin eingeweiht

Die Hofjägerallee soll nach dem früheren Bundeskanzler umbenannt werden. (Archivbild) Foto: Michael Brandt/dpa
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Die Hofjägerallee an der Siegessäule in Berlin trägt bald einen neuen Namen: Im Rahmen einer Festveranstaltung wird die Straße nach dem früheren Bundeskanzler Helmut Kohl umbenannt.

Die Helmut-Kohl-Allee wird am Samstag zu Ehren des früheren Bundeskanzlers in Berlin eingeweiht. Nach einer festlichen Veranstaltung (ab 10.30 Uhr) in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) wird die Hofjägerallee anschließend in Helmut-Kohl-Allee umbenannt, wie die Berliner Senatskanzlei mitteilte. Die Festveranstaltung des Landes Berlin findet in Zusammenarbeit mit der KAS und der Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung statt. 

Die Begrüßung der Gäste übernimmt demnach Annegret Kramp-Karrenbauer, die Vorsitzende der KAS und ehemalige CDU-Bundesvorsitzende. Anschließend sprechen Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und der stellvertretende Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte, Carsten Spallek (CDU). Nach einem Podiumsgespräch zur Bedeutung Helmut Kohls als "Kanzler der Einheit" soll das neue Straßenschild enthüllt werden.

Von der Siegessäule in Richtung CDU-Bundesgeschäftsstelle

Die künftig nach dem früheren Bundeskanzler Helmut Kohl (1930-2017, CDU) benannte Straße führt von der Siegessäule durch den Tiergarten in Richtung der CDU-Bundesgeschäftsstelle. In Kohls Amtszeit von 1982 bis 1998 fiel die deutsch-deutsche Wiedervereinigung. Gleichzeitig ist er unter anderem wegen seiner Rolle im CDU-Spendenskandal umstritten.

Die Berliner Regierungsparteien CDU und SPD hatten im Koalitionsvertrag 2023 vereinbart, eine Straße oder einen Platz nach dem Berliner Ehrenbürger zu benennen.

dpa