3. Fußball-Liga
So geht Energie das Aufstiegsfinale in Regensburg an

Gegen Wiesbaden verschaffte sich Energie eine sehr gute Ausgangsposition. (Archivbild) Foto: Frank Hammerschmidt/dpa
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Direkter Aufstieg, Relegation oder Tränen wie im Vorjahr? Beim Showdown in Regensburg entscheidet sich für Energie alles.

Vor der möglichen Rückkehr in die 2. Bundesliga nach mehr als zehn Jahren Pause schottet Trainer Claus-Dieter Wollitz von Energie Cottbus seinen Spieltagskader für den maximalen Fokus ab. "Wir haben das immer so gemacht: Alle sind vor Ort, aber die 20 nominierten Spieler sollen mit dem Staff in Ruhe gelassen werden", sagte Wollitz vor der Partie beim SSV Jahn Regensburg am Samstag (13.30 Uhr/rbb und Magentasport). 

Die nicht nominierten Spieler würden ebenfalls mit nach Regensburg reisen, sich aber getrennt vom Spieltagskader aufhalten. "Die Mannschaft soll an dem Tag für sich sein", betonte der Coach. Er gibt zu: "Es wäre unmenschlich, wenn man in so einer Situation nicht auch eine gewisse Anspannung spüren würde."

Personell gibt es beim FCE vor dem Saisonhöhepunkt nur wenige Fragezeichen. Sorgen bereitet nach Angaben von Wollitz allein Offensivspieler Justin Butler, dessen Einsatz wegen Adduktorenproblemen fraglich ist.

Großer Jubel oder Tränen wie im Vorjahr?

Mit einem Sieg bei Regensburg würde der FC Energie Cottbus den direkten Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt machen. Auch ein Unentschieden könnte reichen, sofern die Verfolger MSV Duisburg gegen Viktoria Köln und Rot-Weiss Essen beim SSV Ulm ihre Spiele nicht deutlich gewinnen. 

Bei einer Niederlage müsste Energie auf Patzer der Konkurrenz hoffen, um Rang zwei zu verteidigen. Trainer Wollitz setzt auf die eigene Stärke: "Die Mannschaft hat in dieser Saison immer wieder Rückschläge korrigiert. Das spricht für Mentalität, Vertrauen, Mut und Überzeugung." Es ist alles möglich, zwischen großem Jubel auf Rang zwei und tiefer Trauer auf Rang vier wie in der Vorsaison. Als Tabellendritter müsste der FCE in die Relegation gegen den Drittletzten der 2. Bundesliga.

dpa