Erst fünf Teilnehmer stehen schon fest. Die übrigen 20 Tickets für das ESC-Finale werden in den zwei Halbfinals vergeben, die am Dienstag und Donnerstag in der Stadthalle in Wien ausgetragen werden. Sarah Engels hat ihren Startplatz schon sicher: Als eines der sogenannten „Big Five“-Länder (zusammen mit Frankreich, Spanien, Großbritannien und Italien) ist Deutschland automatisch für das ESC-Finale qualifiziert. Der Grund: Das Land gehört zu den größten finanziellen Beitragszahlern der European Broadcasting Union (EBU), dem Ausrichter des Eurovision Song Contest.
In diesem Jahr ist der Wettbewerb wegen der Teilnahme Israels besonders umstritten, fünf Länder haben die Teilnahme zurückgezogen, neben dem Geberland Spanien auch Irland, Island, die Niederlande und Slowenien.
Zwischenrufe bei Israel-Auftritt
Die Teilnahme von Israel an dem Wettbewerb ist eine anhaltende Kontroverse. Größere Demonstrationen in Wien blieben bisher aus. Die deutsche Regierung unterstützt die ESC-Teilnahme Israels und lehnt einen Boykott ab. „Es ist kein Ort, wo politische Dinge in dieser Dimension eine Rolle spielen sollten“, sagte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer vor dem Finale zu Journalisten. Der parteilose Politiker kündigte gleichzeitig an, zum Finale nach Wien zu reisen, um sich den Auftritt des israelischen Sängers Bettan anzuhören.
Weltstar verpasst das Finale
Sarah Engels begeistert mit erstem Auftritt
- Griechenland: Akylas - „Ferto“
- Finnland: Linda Lampenius und Pete Parkkonen - „Liekinheitin“
- Belgien: ESSYLA - „Dancing on the Ice“
- Schweden: FELICIA - „My System“
- Moldau: Satoshi - „Viva, Moldova!“
- Israel: Noam Bettan - „Michelle“
- Serbien: LAVINA - „Kraj Mene“
- Kroatien: LELEK - „Andromeda“
- Litauen: Lion Ceccah - „Sólo Quiero Más“
- Polen: ALICJA - „Pray“
- Estland 🇪🇪
- Montenegro 🇲🇪
- Portugal 🇵🇹
- San Marino 🇸🇲 (und Boy George!)
- Georgien 🇬🇪
- Griechenland 🇬🇷
- Finnland 🇫🇮
- Belgien 🇧🇪
- Schweden 🇸🇪
- Moldau 🇲🇩
- Israel 🇮🇱
- Serbien 🇷🇸
- Kroatien 🇭🇷
- Litauen 🇱🇹
- Polen 🇵🇱