Während Sohn Patrice Covic nach seinem Premieren-Tor in seiner Geburtsstadt in der Werder-Jubeltraube versank, vergoss Vater Ante auf der Tribüne ein paar Freudentränen. "Unfassbar, natürlich", sagte der 18-Jährige über den besonderen Ort für sein 4:1 gegen Union Berlin im Stadion An der Alten Försterei in der Nachspielzeit. Denn Covic kommt nicht nur aus der Hauptstadt, sondern aus einer Familie, die Unions Stadtrivale Hertha eng verbunden ist.
Vater Ante spielte einst in der Bundesliga für den Club, war kurze Zeit Cheftrainer und ist aktuell für die U19 zuständig. Patrice selbst spielte bis 2024 in der Jugend. "Dem Verein Hertha habe ich natürlich auch viel zu verdanken, er ist natürlich auch immer noch ein Teil von meinem Herzen. Und deswegen ist es hier gegen Union einfach unfassbar schön gewesen für mich", sagte der junge Mittelfeldspieler, der die Blau-Weißen bald wieder in der Bundesliga sehen will.
Was genau im Mannschaftskreis für sein erstes Tor ansteht, wusste Covic noch nicht. "Ich hoffe, ich muss nicht zu viel zahlen, aber ich gebe gerne einen aus für die Jungs."