In der Prignitz
Tiertransporter umgekippt: Neun Bullen weiterhin flüchtig

Mindestens drei Tiere mussten noch vor Ort getötet werden. (Symbolbild) Foto: Boris Roessler/dpa
Mindestens drei Tiere mussten noch vor Ort getötet werden. (Symbolbild) Foto
© Boris Roessler/dpa
Die aus dem umgekippten Tiertransporter ausgebüxten Bullen sind weiterhin nicht aufzufinden. Auch heute wird weiter nach ihnen gesucht.

Die neun nach einem Tiertransporter-Unfall in der Prignitz entlaufenen Bullen sind weiterhin auf der Flucht. "Es scheint tatsächlich noch keine Spur zu geben", sagte ein Pressesprecher des Landkreises auf Nachfrage. Das Veterinäramt unterstützt weiterhin die Suche nach den Tieren. 

Der Transporter war am Donnerstagmittag auf einer Landstraße umgekippt. Er hatte 27 Bullen geladen, von denen zunächst zehn entlaufen waren. Einer konnte am Nachmittag jedoch wohlbehalten gefunden werden. 

Bei dem Unfall wurde der 55-jährige Fahrer des Transports leicht verletzt. Mindestens drei Tiere mussten vor Ort noch von einem Jäger aufgrund ihrer Verletzungen getötet werden. Die Fahrbahn wurde mittlerweile geräumt und der umgekippte Transporter abgeschleppt. Sie ist wieder frei befahrbar.

dpa