In Berlin war es in diesem Frühjahr deutlich sonniger als im Schnitt. Nach einer vorläufigen Auswertung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) könnte es sich sogar um einen „neuen Frühjahrsrekord“ handeln. 741 Stunden schien die Sonne demnach. Das sind 234 Stunden mehr als der Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990.
Temperaturen über dem Mittel
Im Schnitt lag die Temperatur in der Hauptstadt im Frühjahr bei 10,6 Grad und damit 1,9 Grad über dem langjährigen Mittel. „Zum Saisonfinale lag zeitweise Sommerluft über der Stadt“, hieß es vom DWD. Am vergangenen Dienstag näherten sich die Spitzenwerte der 30-Grad-Marke.
Laut Wetterdienst fielen in Berlin nur 98 Liter pro Quadratmeter Niederschlag. Das seien nur etwa 74 Prozent des langjährigen Mittels.
Deutschlandweit ein sehr mildes Frühjahr
Bundesweit war das Frühjahr nach Angaben des DWD deutlich wärmer und sonniger als der langjährige Schnitt. Zudem fiel rund ein Drittel weniger Niederschlag als üblich.