Vor Wismar liegt eine unbewohnte Insel, die mehr als Sturmmöwen und Schwäne beherbergt. Ihr Name und alte Festungsreste geben Rätsel auf.
Vor der Küste Wismars strandete nicht nur ein Buckelwal - es liegt dort auch ein flaches, unbewohntes Eiland mit bemerkenswertem Namen: Walfisch. Die Insel mit der Größe von etwa zwölf Fußballfeldern ist Zuhause für Sturmmöwen, Silbermöwen, Stockenten und Höckerschwäne – Naturschutzgebiet, Betreten verboten. Warum heißt eine Vogelschutzinsel Walfisch? Der Name tauchte im 17. Jahrhundert im Zusammenhang mit einer Festung auf, die längst zerstört ist und deren Reste im flachen Wasser vor der Insel liegen. Ob die Form der Insel damals den Ausschlag für Namen gab oder ob es andere Gründe waren, ist nicht belegt.