Handball-Bundesliga
Kiel erkämpft Remis, muss aber um Champions League bangen

Trainer Filip Jicha und der THW Kiel spielten gegen den ThSV Eisenach nur unentschieden. (Archivbild) Foto: Julius Frick/dpa
Trainer Filip Jicha und der THW Kiel spielten gegen den ThSV Eisenach nur unentschieden. (Archivbild) Foto
© Julius Frick/dpa
Zwei späte Siebenmeter von Lukas Zerbe retten dem THW Kiel ein Remis gegen Eisenach. Doch reicht das für die Champions League? Eisenach jubelt über den historischen Punkt.

Handball-Rekordmeister THW Kiel hat mit einem großen Kampf die zweite Niederlage in Serie verhindert. Zwei verwandelte Siebenmeter von Lukas Zerbe retteten der Mannschaft von Trainer Filip Jicha noch das 30:30 (13:16) im Heimspiel gegen den ThSV Eisenach. Mit jetzt 37:17 Punkten müssen die "Zebras" aber weiterhin um den Einzug in die Champions League zittern.

Für die Eisenacher war es der erste Punktgewinn in Kiel und der erst zweite Auswärtszähler in dieser Saison. Beste Werfer der Partie waren Elias Ellefsen á Skipagøtu mit acht Treffern für den THW und Moritz Ende mit sechs Toren für die Gäste.

ThSV-Keeper Spikic immer wieder zur Stelle

Die Thüringer, die den Norddeutschen schon beim 27:27 im Hinspiel einen Punkt abgeknöpft hatten, starteten blendend. Über 3:0 (4. Minute) ging es für die Gäste auf 12:7 (20.). Kiel fand nicht ins Spiel und scheiterte immer wieder am Eisenacher Schlussmann Matija Spikic.

Kiel tat sich auch nach dem Seitenwechsel schwer. Der Färinger Ellefsen á Skipagøtu schaffte beim 21:22 (45.) wieder den Anschluss. Eisenach behauptete die Führung bis in die Endphase. Noch in der 59. Minute stand es 30:27 für die Gäste. Ellefsen á Skipagøtu und der nervenstarke Zerbe von der Siebenmeterlinie brachten aber noch das glückliche Remis für den THW.

dpa