Bundesliga
Bayern-Basketballer kassieren dritte BBL-Niederlage in Serie

Bayern-Trainer Svetislav Pesic sah eine enttäuschende Münchener Leistung nach der Pause. (Archivbild) Foto: Matthias Stickel/dpa
Bayern-Trainer Svetislav Pesic sah eine enttäuschende Münchener Leistung nach der Pause. (Archivbild) Foto
© Matthias Stickel/dpa
In der vergangenen Saison waren die Basketballer des FC Bayern München im Pokal-Halbfinale in Weißenfels gescheitert, nun straucheln die Bayern in der BBL erneut gegen den Syntainics MBC.

Die Basketballer des FC Bayern München haben zum ersten Mal seit dem Playoff-Halbfinale 2023 drei Niederlagen nacheinander in der Basketball-Bundesliga kassiert. Beim Syntainics MBC aus Weißenfels verloren die Bayern mit 79:91 (42:42). Mit einer Bilanz von 20 Siegen und fünf Niederlagen bleiben die Münchener dennoch Tabellenführer in der BBL.

Die Bayern fanden offensiv von aus der Distanz keinen Rhythmus und taten sich zudem in der Verteidigung schwer, die Weißenfelser zu stoppen. So lagen die Gäste nach dem ersten Viertel mit 19:26 zurück. Danach spielten die Münchener immer wieder ihre individuelle Qualität aus, nach einem abwechslungsreichen Durchgang ging es beim Stand von 42:42 in die Kabine.

Bayern bekommt Charles Callison nicht unter Kontrolle

Nach der Pause bekamen die Bayern den Weißenfelser Spielmacher Charles Callison nicht in den Griff, der 15 Punkte im dritten Viertel erzielte. Vor dem Schlussabschnitt hatten sich die Gastgeber auf 70:57 abgesetzt. Die Gäste verloren nun den Faden, erzielten in den ersten vier Minuten des vierten Viertels nur zwei Zähler und lagen mit 21 Zählern Differenz zurück. Der Tabellenführer kam durch einen 16:0-Lauf zwar zurück, doch mit zwei Dreiern nacheinander beendeten die Weißenfelser diese Aufholjagd.

Den zweiten Dreier netzte Callison ein, der mit insgesamt 29 Punkten überragte. Die Gastgeber machten mit ihrem elften Saisonsieg einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt. Bei den Bayern punktete Welt- und Europameister Andreas Obst mit 19 Zählern am häufigsten.

dpa