Ein Mann mit einem Messer unterbricht das Gebet in einer Hamburger Moschee. Die Polizei sieht keine politische Motivation, sondern vermutet eine psychische Erkrankung.
Der Mann, der am Montagnachmittag das Gebet in einer Moschee im Hamburger Bezirk Altona mit einem Messer gestört hat, handelte nach ersten Erkenntnissen nicht aus politischen Motiven. Die Polizei geht stattdessen von einer psychischen Erkrankung aus. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, war der Mann selbst Gemeindemitglied, wollte beten gehen und fühlte sich ausgegrenzt. Er sei gegen 17.00 Uhr in dem islamischen Kulturzentrum in Altona erschienen, er habe das Messer gezeigt, jedoch niemanden bedroht oder verletzt. Der Mann wurde von der Polizei vorläufig festgenommen.