Arbeitsunfall
Bürgermeisterin zeigt sich nach Unglück in Fabrik entsetzt

Antje Hachmann, die Bürgermeisterin von Runkel, spricht mit Roman Poseck (r, CDU), Innenminister von Hessen und kommt an den Ort
Antje Hachmann, die Bürgermeisterin von Runkel, spricht mit Roman Poseck (r, CDU), Innenminister von Hessen und kommt an den Ort des Unglücks. Foto
© Sascha Ditscher/dpa
In einer Fabrik in Runkel in Mittelhessen kommen drei Männer ums Leben, zwei weitere werden lebensgefährlich verletzt. Die Bürgermeisterin zeigt sich entsetzt über das Ausmaß des Unglücks.

Nach dem Unglück in einer Lederfabrik und Pelzgerberei im mittelhessischen Runkel hat sich Bürgermeisterin Antje Hachmann entsetzt über das Ausmaß gezeigt. Es sei schrecklich für sie gewesen, sagte sie. 

Bei dem Arbeitsunfall kamen drei Arbeiter ums Leben. Zwei weitere Männer seien schwer verletzt und mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser gebracht worden, teilte das Landesinnenministerium mit. Die Verletzten schweben nach offiziellen Angaben in Lebensgefahr. 

"Wir sind eine nicht so große Stadt und man kennt sich hier", sagte Hachmann. Bereits auf der Fahrt zum Unglücksort sei ihr durch den Kopf gegangen, wie es wohl den Angehörigen gehe. Sie habe mit einigen gesprochen - ebenso wie Notfallseelsorger vor Ort. Den Einsatzkräften sei sie dankbar. Das Bild der Lage sei bei ihrer Ankunft an der Lederfabrik schlimmer als erwartet gewesen. "Ich musste einmal durchatmen, bevor ich aus dem Auto ausgestiegen bin. Ich bin auch nur ein Mensch."

dpa