Klassikerspezialist Nils Politt geht neben zahlreichen anderen deutschen Top-Radprofis bei Eschborn-Frankfurt an den Start. Der Kölner zählt zum Aufgebot des UAE-Teams, ebenso wurden Maximilian Schachmann, John Degenkolb, Pascal Ackermann, Lennard Kämna und der deutsche Meister Georg Zimmermann von ihren Mannschaften nominiert.
Zudem erhält das Team Unibet Rose Rockets eine Wildcard für das in diesem Jahr 211,4 Kilometer lange Rennen am 1. Mai. Bei der aus einem YouTube-Kanal entstandenen Equipe ist Marcel Kittel seit Beginn des Jahres Sprint-Trainer.
Wohl keine Chance für reine Sprinter
Ob der Radklassiker in diesem Jahr erneut im Sprint entschieden wird, ist fraglich. Mehr als 3.300 Höhenmeter müssen bewältigt werden, die beiden Feldberg-Auffahrten erfolgen über die anspruchsvollere Südwestseite.
"Der Radklassiker war bereits hart, jetzt erhöht die Strecke den Anspruch noch einmal deutlich. Wir sehen das auch an der Zusammenstellung der Teams: Es werden weniger Sprinter nominiert, dafür mehr bergfeste Klassikerfahrer", sagte Rennchef Fabian Wegmann.