Bundesliga
Basketball: Seawolves müssen nächsten Dämpfer hinnehmen

Przemyslaw Frasunkiewicz, Trainer der Rostock Seawolves, steht gestikulierend am Spielfeldrand. (Archivbild) Foto: Andreas Gora/
Przemyslaw Frasunkiewicz, Trainer der Rostock Seawolves, steht gestikulierend am Spielfeldrand. (Archivbild) Foto
© Andreas Gora/dpa
Rostock will sich im Endspurt der Liga noch auf einen Playoff-Platz werfen. Gegen das zuletzt dreimal sieglose Ulm aber tun sich die Mecklenburger schwer. Eine Aufholjagd bleibt ohne Erfolg.

Im Kampf um die direkte Teilnahme an den Playoffs in der Basketball-Bundesliga haben die Rostock Seawolves erneut einen Rückschlag erlitten. Das Team von Cheftrainer Przemyslaw Frasunkiewicz unterlag Ratiopharm Ulm mit 68:75 (35:41) und kassierte damit im 28. Spiel die 14. Niederlage. Bester Werfer der Gastgeber war D'Shawn Schwartz, der 16 Punkte erzielte.

Beide Teams boten anfangs wenig ansehnlichen Basketball. Nach rund viereinhalb Minuten stand es lediglich 4:4. Danach erwiesen sich die Seawolves bis zum Viertelende als etwas effektiver und lagen mit vier Punkten vorn. Im zweiten Abschnitt jedoch dominierten die Ulmer das Geschehen. Binnen 75 Sekunden setzten sich die Gäste dank einer 9:0-Serie auf 31:22 ab. Erst kurz vor der Pause gelang es den Mecklenburgern, den Rückstand deutlich zu verkürzen.

Andy van Vliet sorgte in der 27. Minute per Korbleger zum 50:48 nach langer Zeit wieder für eine Führung der Rostocker. Im Schlussabschnitt zog Ulm nach einem 8:0-Lauf jedoch auf 64:57 davon. Zwar kämpfte sich Rostock nach einem Korbleger von Elias Baggette noch einmal auf einen Punkt heran. 20 Sekunden vor dem Ende sorgte Mark Smith per Dunking zum 72:68 jedoch für die Vorentscheidung.

dpa