Mecklenburg-Vorpommern hat in diesem Frühjahr nach vorläufigen meteorologischen Daten einen neuen Sonnenscheinrekord aufgestellt. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wurden 737 Sonnenscheinstunden registriert, was ein außergewöhnliches Niveau sei. Der Vergleichswert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 lag bei 516 Stunden. Dabei blieb das Frühjahr im Nordosten relativ mild bei einer Mitteltemperatur von 9,1 Grad Celsius (Vergleichswert 7,1 Grad Celsius).
Die Niederschläge blieben dagegen mit rund 102 Liter pro Quadratmeter (l/m²) unter dem Soll. Der Referenzvergleichswert liegt bei 134 Liter pro Quadratmeter. Dazu habe es am 19. April einen markanten Kontrast gegeben, als an der Station Röbel/Müritz in der Mecklenburgischen Seenplatte binnen eines Tages 83,4 l/m² gemessen wurden. Das sei der bundesweit höchste Tagesniederschlag des Frühjahrs 2026 und zugleich ein Rekord an der Messestation gewesen. Das Frühjahr umfasst die Monate März, April und Mai.