Selten in Zoos zu finden
Graufuchs-Pärchen zieht in Neunkircher Zoo ein

Nur ein weiterer Tierpark hat laut Zoo Neunkirchen diese Tierart im Bestand. Foto: Heribert Brende/Zoo Neunkirchen/dpa
Nur ein weiterer Tierpark hat laut Zoo Neunkirchen diese Tierart im Bestand. Foto
© Heribert Brende/Zoo Neunkirchen/dpa

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Nur zwei Zoos in Europa zeigen die seltenen Graufüchse. Was macht sie so besonders – und zu exzellenten Kletterern?

Im Neukircher Zoo sind zwei amerikanische Graufüchse eingezogen. Damit können Besucher eine tierische Besonderheit begutachten, wie der saarländische Zoo mitteilte. Europaweit sei diese Tierart nur in einem weiteren Tierpark zu sehen - in Limbach-Oberfrohna in Sachsen. Das tierische Pärchen stammt aus dem US-Bundesstaat Minnesota. 

Die beiden haben in einem wüstenähnlichen Außengehege mit Kletterstämmen ihr neues Zuhause gefunden. Der Neunkircher Zoo gab ihnen nach dem Einzug die Namen „Bonnie“ und „Clyde“.

Kann Bäume senkrecht erklimmen

Der Graufuchs stammt ursprünglich aus Nord- und Mittelamerika und ist an seiner charakteristischen Fellfärbung zu erkennen. Während Rücken und Oberseite grau gefärbt sind, zeigen Flanken, Hals und Beine eine rostrote Tönung. Auffällig ist zudem die schwarze Schwanzspitze. 

Eine besondere Eigenschaft des Graufuchses ist seine ausgezeichnete Kletterfähigkeit, wie der Zoo mitteilte. Beim Klettern könne er seine Krallen ähnlich wie eine Katze einsetzen und sei dadurch sogar in der Lage, Baumstämme senkrecht zu erklimmen.

dpa