Geschichte Mehr als zehn Millionen Euro für Denkmalschutz

Bei archäologischen Ausgrabungen im Stendaler Dom wurden Reste eines Vorgängerbaus entdeckt, die einen neuen Blick auf die Gesch
Bei archäologischen Ausgrabungen im Stendaler Dom wurden Reste eines Vorgängerbaus entdeckt, die einen neuen Blick auf die Geschichte Stendals und der Altmark werfen. (Archivbild) Foto
© Klaus-Dietmar Gabbert/dpa/ZB
Sachsen-Anhalt investiert mehr als zehn Millionen Euro in den Denkmalschutz. Warum die Sanierung des Stendaler Doms dabei eine besondere Rolle spielt.

In der Denkmalpflege hat das Land Sachsen-Anhalt im vergangenen Jahr rund 10,3 Millionen Euro in den Erhalt von Kirchen, Burgen, Schlössern und Industriedenkmälern investiert. Denkmale seien weit mehr als historische Bauwerke, betonte Kulturstaatsminister Rainer Robra. "Sie stiften Identität, schaffen Heimat und verbinden Generationen."

Als eine der herausragenden Maßnahmen im vergangenen Jahr nannte Robra unter anderem die Sanierung des Stendaler Doms St. Nikolaus und Bartholomäus, die vom Land unterstützt wird. Bei archäologischen Ausgrabungen wurden im Zuge der Arbeiten Reste eines Vorgängerbaus entdeckt, die neue Perspektiven auf die Geschichte Stendals und der Altmark werfen würden, so der Kulturstaatsminister. Für den Abschluss der Generalsanierung des Doms würden aus dem Infrastruktursondervermögen der Bundesregierung auch bis zu 5,4 Millionen Euro für den Stendaler Dom bereitgestellt.

dpa