Offene Häuser
Internationaler Museumstag zeigt Bedeutung des Ehrenamts

Nicht nur Museen, auch Gedenkstätten wie die in Marienborn beteiligen sich am Internationalen Museumstag. (Archivbild) Foto: Mat
Nicht nur Museen, auch Gedenkstätten wie die in Marienborn beteiligen sich am Internationalen Museumstag. (Archivbild) Foto
© Matthias Bein/dpa

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Ohne Ehrenamt läuft nichts: Warum viele Museen in Sachsen-Anhalt nur dank engagierter Freiwilliger bestehen – und was es am Museumstag zu erleben gab.

Ausstellungen beaufsichtigen, Führungen machen oder Sammlungsarbeit in Depots: Museen in Sachsen-Anhalt haben anlässlich des Internationalen Museumstages die Bedeutung des Ehrenamtes herausgestellt. Viele könnten ohne unterstützendes freiwilliges Engagement nicht mehrbestehen, wie der Landesmuseumsverband mitteilte. Auch, weil ehrenamtlich geführte Vereine Träger mancher Museen sind. Museen stünden vor der Aufgabe, das Ehrenamt zeitgemäß, flexibel und wertschätzend zu gestalten, damit Menschen langfristig motiviert und engagiert blieben, hieß es. 

Der 49. Internationale Museumstag stand unter dem Motto "Museums uniting a divided world" (Museen vereinen eine gespaltene Welt). Landesweit öffneten Museen bei freiem Eintritt ihre Türen und boten Führungen, Mitmachaktionen und digitale Formate an, etwa das Fachwerkmuseum Quedlinburg, das Fernmeldemuseum Bottmersdorf, das Kunstmuseum Magdeburg, das Schloss Merseburg, das Augusteum Wittenberg und das Kloster Michaelstein im Harz. Auf dem Programm des Museumsverbandes gab es 65 Veranstaltungen, darunter auch einige in der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn.

Landesweit gibt es 164 öffentlich zugängliche Museen in kommunaler, kirchlicher oder privater Trägerschaft. Auch Vereine unterhalten Museen.

dpa

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