Basketball-Bundesliga Nach nur zwei Wochen: MBC trennt sich von Geschäftsführer

MBC-Manager Martin Geissler sucht weiter einen Nachfolger. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa
MBC-Manager Martin Geissler sucht weiter einen Nachfolger. Foto
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Nach nur 13 Tagen ist Schluss: Warum musste Geschäftsführer Konstantin Krause beim MBC so schnell wieder gehen? Hintergründe zu den Turbulenzen im Club.

Die chaotischen Wochen beim Basketball-Bundesligisten Syntainics MBC gehen weiter. Nach nicht einmal zwei Wochen im Amt trennte sich der Club aus Weißenfels wieder von seinem neuen Geschäftsführer Konstantin Krause. Konkrete Gründe für die überraschende Personalie nannte der Pokalsieger nicht.

Erst am Anfang der Woche hatte Trainer Marco Ramondino nach sieben Niederlagen nacheinander das Handtuch geworfen. In der vergangenen Woche hatte man Routinier John Bryant aus disziplinarischen Gründen freigestellt, was für viele Diskussionen gesorgt hatte.

Krause hatte seinen Posten erst am 16. Januar angetreten, sollte vom vor dem Abschied stehenden Manager Martin Geissler bis Ende Februar eingearbeitet werden. "Es war in der kurzen Zeit immer eine professionelle Zusammenarbeit", sagte Geissler. Man schaue nun, wie man den MBC bestmögliche aufstelle, man sei bereits in Gesprächen. "Das wird aber keine Hauruckaktion."

Geissler plant weiterhin Rücktritt

Geissler plant weiterhin, sich nach fast 25 Jahren in den nächsten Wochen vom MBC zu verabschieden. "An meiner Entscheidung ändert sich grundsätzlich nichts. Vielleicht wird es zeitlich ein wenig später. Der MBC soll stabil laufen, alles muss geregelt sein", sagte Geissler.

Dass der MBC in der Öffentlichkeit aktuell kein gutes Bild abgibt, kann der Manager nachvollziehen. "Manchmal kommt es geballt zu einer Zeit. Es war sicherlich nicht unsere Wunschvorstellung, aber es waren alles notwendige Entscheidungen", sagte Geissler. Aus Sicht des MBC habe es keine Alternativen gegeben.

dpa

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