Blaulicht
Polizei verfolgt Fahrer über 100 Kilometer bis nach Sachsen

Die Polizei kann einen Fahrer, der ohne Licht unterwegs war, erst nach 100 Kilometern stoppen. (Symbolbild) Foto: Marijan Murat/
Die Polizei kann einen Fahrer, der ohne Licht unterwegs war, erst nach 100 Kilometern stoppen. (Symbolbild) Foto
© Marijan Murat/dpa
Mit Vollgas durch die Nacht: Erst nach einer 100 Kilometer langen Verfolgungsfahrt durch das Erzgebirge kann die Polizei einen Fahrer stoppen. Ihm drohen nun mehrere Strafverfahren.

Ein Autofahrer hat sich in Ostthüringen eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei bis nach Sachsen geliefert. Beamte wollten den Wagen in der Nacht zum Ostermontag in Reudnitz (Kreis Greiz) kontrollieren, weil der Fahrer ohne eingeschaltetes Licht unterwegs war.

Der Mann flüchtete jedoch und ignorierte sämtliche Anhaltesignale. Die Polizei verfolgte den 54 Jahre alten Fahrer daraufhin über 100 Kilometer durch das Erzgebirge bis nach Zwickau. Erst in Rottmannsdorf konnte der Wagen schließlich gestoppt werden.

Nach ersten Erkenntnissen war der Führerschein des Mannes zur Einziehung ausgeschrieben. Zudem war er nicht berechtigt, das Fahrzeug zu nutzen. Während der Flucht gefährdete der Mann den Angaben nach mehrere Verkehrsteilnehmer und beging zahlreiche Verkehrsverstöße.

Gegen ihn wurden Strafverfahren unter anderem wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Gefährdung des Straßenverkehrs sowie unbefugten Gebrauchs eines Kraftfahrzeugs eingeleitet.

dpa