Autofahrer müssen sich auf der Autobahn 4 zwischen Hohenstein-Ernstthal und Glauchau-West in den nächsten Monaten auf Behinderungen einstellen. Von April bis Dezember 2026 werde die Fahrbahn in Richtung Erfurt zwischen den beiden Anschlussstellen in Betonbauweise erneuert, teilte die Autobahn GmbH des Bundes mit.
Grund seien umfassende Schäden an der rund 20 Jahre alten Fahrbahn. Auch die Anschlussstellen Hohenstein-Ernstthal und Glauchau-Ost sollen in diesem Zusammenhang saniert werden. Geplant ist zudem die Sanierung von 13 Brückenbauwerken, darüber hinaus werden die Schutzplanken auf der Strecke sowie die Entwässerung erneuert. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf rund 38 Millionen Euro.
Anschlussstelle zum "MotoGP" am Sachsenring wieder geöffnet
Voraussichtlich vom Abend des 1. April an stehen Autofahrern sowohl in Richtung Chemnitz als auch in Richtung Erfurt jeweils zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Die Geschwindigkeit wird auf 100 Kilometer pro Stunde begrenzt.
Vom 1. April bis 8. Juli 2026 ist die Anschlussstelle Hohenstein-Ernstthal den Angaben zufolge in Fahrtrichtung Erfurt gesperrt. Die Anschlussstelle soll aber pünktlich zur Großveranstaltung "MotoGP" am Sachsenring wieder geöffnet werden. Anschließend ist die Anschlussstelle Glauchau-Ost von Mitte Juli bis Oktober in Richtung Erfurt gesperrt.