Großbaustelle
A4 wird saniert – 38 Millionen für neue Fahrbahn und Brücken

Die A4 wird in den nächsten Monaten zwischen Hohenstein-Ernstthal und Glauchau-West zur Großbaustelle. Foto: Jan Woitas/dpa
Die A4 wird in den nächsten Monaten zwischen Hohenstein-Ernstthal und Glauchau-West zur Großbaustelle. Foto
© Jan Woitas/dpa
An der 20 Jahre alten Fahrbahn gibt es Schäden: Zwischen Hohenstein-Ernstthal und Glauchau-West wird deshalb ab April gebaut. Was das für Autofahrer bedeutet.

Autofahrer müssen sich auf der Autobahn 4 zwischen Hohenstein-Ernstthal und Glauchau-West in den nächsten Monaten auf Behinderungen einstellen. Von April bis Dezember 2026 werde die Fahrbahn in Richtung Erfurt zwischen den beiden Anschlussstellen in Betonbauweise erneuert, teilte die Autobahn GmbH des Bundes mit. 

Grund seien umfassende Schäden an der rund 20 Jahre alten Fahrbahn. Auch die Anschlussstellen Hohenstein-Ernstthal und Glauchau-Ost sollen in diesem Zusammenhang saniert werden. Geplant ist zudem die Sanierung von 13 Brückenbauwerken, darüber hinaus werden die Schutzplanken auf der Strecke sowie die Entwässerung erneuert. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf rund 38 Millionen Euro. 

Anschlussstelle zum "MotoGP" am Sachsenring wieder geöffnet

Voraussichtlich vom Abend des 1. April an stehen Autofahrern sowohl in Richtung Chemnitz als auch in Richtung Erfurt jeweils zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Die Geschwindigkeit wird auf 100 Kilometer pro Stunde begrenzt. 

Vom 1. April bis 8. Juli 2026 ist die Anschlussstelle Hohenstein-Ernstthal den Angaben zufolge in Fahrtrichtung Erfurt gesperrt. Die Anschlussstelle soll aber pünktlich zur Großveranstaltung "MotoGP" am Sachsenring wieder geöffnet werden. Anschließend ist die Anschlussstelle Glauchau-Ost von Mitte Juli bis Oktober in Richtung Erfurt gesperrt.

dpa