Teilnahme an Champions League
Volleyball-Meister Suhl plant mit Rekord-Etat

Die Suhlerinnen Laura Berger und Svea Naujack feiern die Meisterschaft. (Archivbild) Foto: Michael Reichel/dpa
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Höhere Einnahmen, aber auch steigende Kader-Kosten. Double-Gewinner VfB Suhl plant für die neue Volleyball-Saison mit einem größeren Etat.

Der deutsche Volleyball-Meister VfB Suhl plant die neue Saison mit einem Rekord-Etat. Das Budget soll von rund einer Million Euro auf 1,2 Millionen steigen. "Ja, das ist unser Ziel. Ob wir es erreichen, werden wir sehen", sagte Präsident Alexander Mantlik dem "Freien Wort".

Erreicht werden soll die Vorgabe durch Mehreinnahmen auf der Sponsoring-Seite. Zwei langjährige Partner wollen ihr Engagement deutlich erhöhen. Außerdem haben die jüngsten sportlichen Erfolge der Volleyballerinnen - neben der Meisterschaft hatte Suhl auch den Pokal gewonnen - das Interesse potenzieller Geldgeber erhöht. Durch die Champions League ist zudem mit zusätzlichen Zuschauereinnahmen zu rechnen.

Auf der anderen Seite erhöht die Teilnahme an der Königsklasse auch die Kosten. Mehraufwendungen im sechsstelligen Bereich werden nötig, da unter anderem der Kader von bisher 12 auf 14 Spielerinnen erweitert werden soll. Die Heimspiele in der Champions League können aufgrund der zu geringen Kapazität nicht in der Wolfsgrube ausgetragen werden. Suhl wird wohl ins 50 Kilometer entfernte Coburg ausweichen.

dpa