Der Energiekonzern RWE ist mit einem Gewinnsprung ins Jahr gestartet. Dem Dax-Konzern halfen vor allem gegenüber dem Vorjahr verbesserte Windverhältnisse in Europa. Zudem nahm RWE in den vergangenen Monaten weitere Windkraftanlagen, Solarparks und Batteriespeicher in Betrieb. Dämpfend wirkte ein schwaches Abschneiden im Energiehandel. Als Grund gab das Unternehmen "Turbulenzen auf den Energiemärkten" an.
Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg in den ersten drei Monaten des Jahres verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um rund ein Viertel auf über 1,6 Milliarden Euro, wie der Konzern in Essen mitteilte.
Das Management bestätigte die Jahresziele. Finanzvorstand Michael Müller wies darauf hin, dass schon ein Drittel des prognostizierten Gewinns je Aktie erreicht sei.
Konzernweit erwartet RWE im laufenden Jahr ein Wachstum des operativen Ergebnisses von 5,1 Milliarden auf 5,2 bis 5,8 Milliarden Euro. Der bereinigte Nettogewinn soll 1,55 Milliarden bis 2,05 Milliarden Euro erreichen.