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Weltuntergang Keine Rettung vom Berg Bugarach

Vor dem 21. Dezember, dem prophezeiten Weltuntergangstag, sperrt die franzözische Gemeinde Bugarach ihren Hausberg. Verschwörungstheoretiker glauben an eine Rettung von dessen Gipfel durch Aliens.

Fünf Wochen vor der von Weltuntergangspropheten befürchteten Apokalypse hat die französische Gemeinde Bugarach angekündigt, ihren Hausberg rund um den 21. Dezember zu sperren. Das 200-Einwohner-Dorf am Fuße der Pyrenäen reagierte damit vorsorglich auf einen erwarteten Ansturm von Verschwörungstheoretikern, Medienvertretern und Endzeittouristen, die den Pic de Bugarach aufgrund einer Fehlinterpretation des Maya-Kalenders als Rettungshort vor dem drohenden Weltuntergang deuten. Laut den Prophezeiungen retten Außerirdische einige Auserwählte vom Berg Pic de Bugarach.

Der Zugang zu dem 1231 Meter hohen Gipfel soll drei Tage vor dem Stichtag gesperrt werden, um den Einfall weiterer Esoteriker und Neugieriger zu verhindern, meldete die zuständige Präfektur am Freitag. Bereits jetzt ist der Ort überlaufen, im gesamten Umkreis sind die Hotels belegt. Schätzungen zufolge werden zu dem Termin im Dezember zwischen 20 000 und 100 000 Menschen in Bugarach erwartet.

DPA DPA

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