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Stiftung Warentest: Gute und günstige Medikamente gegen Heuschnupfen

Hasel und Erle fliegen bereits. Wer auf Birke allergisch reagiert, muss sich voraussichtlich auf ein hartes Allergiejahr einstellen. Zum Glück gibt es Arzneien, die bei Heuschnupfen helfen.

Besonders Birkenallergiker müssen sich wohl auf ein hartes Jahr einstellen

Das Schniefen hat wieder begonnen: Besonders Birkenallergiker müssen sich wohl auf ein hartes Jahr einstellen.

Auch wenn uns die Kälte mancherorts gerade jetzt ereilt: Der Winter insgesamt war in diesem Jahr recht mild. Für Allergiker ist das wenig erfreulich, bedeutet es doch, dass die Pollensaison früh startet.  

Hasel und Erle blühten bereits im Januar. Die Belastung durch Birkenpollen werde 2016 voraussichtlich stärker ausfallen als im Jahr zuvor, schreibt die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst. Wer darauf allergisch reagiert, wird wohl in diesem Jahr mehr leiden. Ein ähnliches Bild zeichnet sich bei den Gräserpollen ab.

Schnelle Hilfe bei Heuschnupfen

Abhilfe versprechen Medikamente, die entweder vorbeugend oder im akuten Notfall eingenommen werden können. Passend zum Beginn der Allergiesaison hat Stiftung Warentest die preiswerten und geeigneten rezeptfreien Präparate bei Heuschnupfen zusammengestellt. Arzneimittel bewertet die Stiftung dann als "geeignet", wenn ihre Wirksamkeit durch aussagekräftige Studien erwiesen ist und der Nutzen die Risiken übersteigt.

Vorbeugend lassen sich den Arzneimittelexperten zufolge Nasensprays und Augentropfen mit Cromoglizinsäure oder Augentropfen mit Lodoxamid einsetzen. Mit ihrer Anwendung müssen Allergiker allerdings bereits 14 Tage vor dem Pollenflug beginnen.

Günstig und empfehlenswert sind etwa die Augentropfen Dispacromil sine EDP (Wirkstoff: Cromoglizinsäure, unkonserviert), bei denen 20 Einzeldosispipetten für 4,95 Euro erhältlich sind. Bei den Nasensprays empfiehlt Warentest unter anderem Crom Ophtal (Wirkstoff: Cromoglizinsäure, unkonserviert), bei dem 15 Milliliter mit 6,37 Euro zu Buche schlagen.

Generell rät Warentest zu Sprays und Tropfen ohne Konservierungsstoffe. Denn Konservierungsstoffe können die Flimmerhärchen der Nasenschleimhaut und die Hornhaut des Auges schädigen und selbst zu Allergien führen, so die Stiftung.

Ist akute Hilfe nötig, sind Mittel mit Antihistaminika wie Azelastin und Levocabastin die richtige Wahl. Günstig und empfehlenswert sind etwa die Augentropfen Azela-Vision sine (Wirkstoff: Azelastin, ohne Konservierungsstoffe, 5,87 Euro) oder das Nasenspray Allergodil akut (Wirkstoff: Azelastin, nicht konserviert, 8,10 Euro).

Ist die lokale Behandlung nicht ausreichend, helfen Antihistaminika zum Einnehmen - etwa mit den Wirkstoffen Cetirizin oder Loratadin. Günstig und gut sind zum Beispiel die Tabletten Cetirizin ADGC. 20 Stück sind für 2,96 Euro erhältlich.

Die vollständige Auswahl an empfehlenswerten und günstigen frei verkäuflichen Medikamenten findet sich im Special der Stiftung Warentest, das für 1,50 Euro hier erhältlich ist. Dort gibt es zudem Tipps, wie Allergiker die Pollen auf Abstand halten und wann eine Hyposensibilisierung sinnvoll ist. Vertiefende Informationen über Wirkstoffe, Wirkungsweise und Anwendung finden sich in der Datenbank "Medikamente im Test", die ebenfalls von Stiftung Warentest herausgegeben wird.

lea
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?