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Schnief!: Wunde Nase bei einer Erkältung? Diese Tricks helfen

Beim Schnupfen ist die Nase oft nicht nur innen, sondern auch außen angegriffen: Die empfindliche Haut am Naseneingang kann sich röten und wehtun. Das lässt sich vermeiden.

Von Sonja Helms

Rote Nase? Salben und Sprays können dabei helfen, die gereizte Haut und Schleimhaut wieder zu beruhigen.

Die Nase ist wund? Dann schmerzt jede Berührung. Doch Salben und Sprays können dabei helfen, die gereizte Haut und Schleimhaut wieder zu beruhigen.

Die Nase läuft und läuft, man niest und kommt mit dem Putzen kaum noch hinterher. Als wäre der Schnupfen allein nicht schon lästig genug, wird zu allem Überfluss manchmal auch noch die Haut rund um den Naseneingang bis hin zur Oberlippe rot und wund. Das kann nicht nur unangenehm, sondern auch schmerzhaft sein.

Eine solche Reizung entsteht allerdings nicht immer. Mehrere Faktoren können dazu beitragen, dass sich der Schnupfen nicht nur auf das Innenleben der Nase beschränkt. Einer der davon: das Sekret.

Es wird in der Nase gebildet, genauer gesagt in der Schleimhaut, mit der das gesamte Innere der Nase, einschließlich der Nasennebenhöhlen, ausgekleidet ist. Diese Schleimhaut hat eine wichtige Funktion: Sie reinigt die Atemwege und befreit sie von schädlichen Stoffen, die mit der Luft eingeatmet werden, Schmutzpartikel etwa, oder eben Krankheitserreger. Das Sekret bindet diese Partikel und Erreger und sorgt dafür, dass sie abtransportiert werden, nach hinten in den Rachen oder nach vorne zum Nasenausgang. Ein Vorgang, der normalerweise kaum auffällt. Erst bei einem Schnupfen wird er deutlich, weil die entzündete Schleimhaut anschwillt und viel mehr Sekret als sonst produziert – je stärker die Erkältung ist, desto mehr. 

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Nur Taschentücher, keine Küchenrolle

Es ist vor allem dieser stete Fluss und das häufige Schnäuzen, welche die Nase rot und wund werden lassen. "Das Sekret selbst besteht aus Eiweißen, Erregern und deren Abbauprodukten", sagt HNO-Ärztin Karen Krüger vom Institut für Allgemeinmedizin der Charité in Berlin-Mitte. "Bei ständigem Kontakt reizt es die Nase." Das häufige Putzen und Reiben verstärke den Effekt.

Das soll aber nicht heißen, dass man auf Taschentücher verzichten muss; weder das Hochziehen noch das Ausschnauben auf den Boden, wie man es oft bei Sportlern sieht, sind besonders gesellschaftsfähig. Daher bleibt nur das Taschentuch – aber das sollte es auch sein. "Viele greifen schnell mal zur Küchenrolle oder zum Toilettenpapier, wenn die Nase läuft. Das ist nicht so gut, denn diese Papiere haben oft eine viel gröbere Struktur und greifen die empfindliche Partie noch mehr an", sagt Krüger. Was die Beschaffenheit der Taschentücher betrifft: Die normalen sind weich genug. Es braucht keine weiteren Zusätze wie Aloe Vera oder Kamille. Von mentholhaltigen Taschentüchern rät Krüger ganz ab. Die ätherischen Öle könnten die Haut zusätzlich reizen.

Lieber tupfen statt reiben

Wer eine rote, wunde Nase vermeiden möchte, sollte vor allem beim Putzen sanft vorgehen: "Am besten tupft man die Nase nur ab und vermeidet allzu heftiges Reiben und Schnauben", sagt Krüger. Ist die Haut um die Nase schon gerötet und angegriffen, empfiehlt die Ärztin, die Stelle mit einer speziellen Nasensalbe zu pflegen, etwa mit einer, die den Wirkstoff Panthenol enthält. Damit lässt sich vor allem die angegriffene Schleimhaut behandeln, aber auch die Haut am Naseneingang wird beruhigt und die Rötung kann heilen. Die Salbe kann auch vorbeugend aufgetragen werden, innen wie außen.

Andere Cremes eignen sich laut Krüger nicht: Weder unparfümierte, fetthaltige Pflegecremes noch Baby-Wundcremes, wie in Foren im Internet oft empfohlen wird, sind hilfreich. "Erstens haften Wundcremes kaum", sagt Krüger, "und zweitens sind sie, ebenso wie normale Pflegecremes, nur für eine äußere Anwendung auf der Haut gedacht. Für die Nasenschleimhaut sind sie zu aggressiv." Diese hat schon genug damit zu tun, die Erreger abzuwehren.

Nase spülen und inhalieren hilft

Generell ist bei einer wunden Nase alles gut, was die Nasenschleimhaut dabei unterstützt, sich möglichst schnell wieder zu regenerieren. Auch wenn es ein paar Tage dauert, bis das lästige Schniefen, Schnauben und Niesen überwunden ist, kann man einiges tun, um die Beschwerden zu lindern. Ist die Schleimhaut stark geschwollen, empfehlen Ärzte in der Regel abschwellende Nasentropfen, um Nase und Nebenhöhlen wieder zu belüften und angestautes Sekret abfließen zu lassen. Sie dürfen aber nur maximal fünf Tage am Stück eingesetzt werden, um eine Gewöhnung zu vermeiden.

Daneben helfen bewährte Maßnahmen wie das Inhalieren oder Nasenspülungen mit einer Salzlösung. Sie tragen wie die Salben dazu bei, das Milieu in der Nase feucht zu halten, damit die Schleimhaut ihre Schutzwirkung überhaupt erfüllen kann. Denselben Zweck, wenn auch in geringerem Maße, erfüllen übrigens auch reine Meerwasser-Nasensprays, die man gut zwischendurch oder unterwegs zum Befeuchten nutzen kann. Denn ein Problem ist auch, dass die Schleimhäute ebenso wie die Haut in trockenen, klimatisierten Räumen sehr schnell austrocknen. Vor allem dann werden sie wund und rissig – und erst recht anfällig für Reizungen und Infektionen.

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Eine Erkältung wird durch Kälte verursacht  Nein. Viren lösen eine Erkältung oder Grippe aus. Aber: "Wenn der Körper schon eine beginnende Infektion bekämpft und dann stark friert, kann dies das berühmte i-Tüpfelchen sein", sagt Martin Scherer, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Es gibt auch die These, dass die Nasen-Rachenschleimhaut bei Kälte anfälliger für Virusinfektionen ist, aber die ist wissenschaftlich nicht belegt.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.