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Schutz vor UV-Strahlen "Ökotest" prüft Kindersonnencremes - zwei Produkte sind "sehr gut"

Ökotest Sonnencreme für Kinder im Test: Ein Mädchen benutzt eine Sonnencreme
Sonnencreme für Kinder im Test - die Testsieger und Schlusslichter im Überblick
© ArtMarie / Getty Images
Kinderhaut reagiert sensibel auf UV-Strahlen - sie benötigt daher besonderen Schutz. "Ökotest" hat 21 Kindersonnencremes getestet. Zwei bekannte Marken sind guten Gewissens zu empfehlen. 

Auch wenn der Sommerurlaub bei vielen Familien dieses Jahr anders ausfallen dürfte als ursprünglich geplant, bleibt Schutz vor schädlichen UV-Strahlen ein Muss. Auch in den hiesigen Breitengraden reicht die Intensität der Sonne aus, um die Haut zu schädigen und einen Sonnenbrand zu verursachen. Für die besonders sensible Kinderhaut empfehlen Experten einen Lichtschutzfaktor von mindestens LSF 30.

Doch welche Sonnencreme schützt Kinderhaut besonders gut und kommt dabei ohne kritische Inhaltsstoffe aus? "Ökotest" hat 21 Produkte unter die Lupe genommen, darunter auch zertifizierte Naturkosmetik. Das Ergebnis überrascht: Es sind zwei konventionelle Cremes, die mit dem Testergebnis "sehr gut" abschneiden.

Kindersonnencremes im Check - das sind die Testsieger

Testsieger sind die "Ladival Für Kinder Sonnenschutz Milch 50+" (Preis pro 200 ml: 21,45 Euro) und die "Sun Dance Kids Sonnenmilch 50" (Preis pro 200 ml: 7,27 Euro). Beide Produkte enthalten keine Parfüm- beziehungsweise Duftstoffe. Besonders lobenswert ist laut "Ökotest", dass die Sonnencremes ohne Flüssigplastik auskommen, das in der Umwelt nur schwer abbaubar ist. Angeblich werden Mittel wie Silikon oder Acrylate benötigt, um die Cremes wasserfest zu machen. Dass es auch anders geht, würden die beiden Testsieger zeigen, so "Ökotest". Beide Mittel sind als "wasserfest" ausgelobt.

Auch die meisten übrigen Cremes können überzeugen: Mehr als die Hälfte der Cremes sind mindestens "gut". Durch die Bank empfehlenswert sind auch alle Naturkosmetika, darunter Produkte aus dem Hause "Lavera" und "Weleda". Sie setzen - anders als die meisten konventionellen Produkte - auf mineralische UV-Filter wie Titandioxid und Zinkoxid. Formfehler, etwa Mängel bei der Deklaration, sorgen dafür, dass keines der Mittel "sehr gut" abschneidet - und das, so betont "Ökotest", "obwohl wir mit den Inhaltsstoffen der Produkte rundweg zufrieden sind".

Nicht überzeugen konnten die Prüfer dagegen zwei konventionelle Cremes. Die Schlusslichter im Test sind die "La Roche-Posay Anthelios Dermo-Pediatrics 50+ Lotion" (Preis pro 200 ml: 16,72 Euro) und die "Garnier Ambre Solaire Kids Sensitive Expert+ LSF 50+" (Preis pro 200 ml: 9,45 Euro). Sie fielen laut "Ökotest" mit umstrittenen Inhaltsstoffen wie PEG/PEG-Derivaten und Silikonen auf. Die Testergebnisse lauten daher "mangelhaft" und "ungenügend". 

Den vollständigen Test gibt es gegen Gebühr hier zum Nachlesen. 

ikr

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